Die leise Antwort auf dein “ Warum?“ Du liegst wach und suchst nach Fehlern, fragst dich bang: „Was tat ich bloß?“ In den Nächten, in den schweren- lässt der Schmerz dich nicht mehr los. Du gabst dein Bestes, gabst dein Herz, und stehst nun da in deinem Schmerz. Du fragst das Schicksal nach dem Grund:…
Einsame Wellen, gemeinsames Licht Ich hielt die Türen weit ins Licht, ein Leuchten, das den Nebel bricht. Gab dir den Glanz aus meiner Hand, doch suchte nur ein fernes Land. Ich geh’ im Wind, ganz ohne Wort, und trage unser Gestern fort. Ein Blick zurück, der mir sagt, dass dein Herz kein neues Leben wagt.…
Hinter dem Glas Wir flicken das Lächeln mit goldenem Garn, und halten die Stürme im Herzensraum warm. Du spielst mir den Tag, ich spiele das Licht, doch finden wir uns im Gespielten noch nicht? Zieh aus das Gewand aus glänzendem Schein, und lass deine Tränen die Brücke mir sein. Denn Liebe gedeiht nicht im ewigen…
Heilung durch eine schmerzhafte Lektion Ein kostbares Geschenk, gereicht in falsche Hände, Du botest Ozeane, er sah nur die Wände. Du gabst ihm deine Treue, dein Licht und deine Zeit… doch er hatte kein Gefäß für deine Herrlichkeit. Man kann niemanden lehren, was ein Herzschlag wert ist, wenn er im eigenen Stolz die Liebe… vergisst.…
Vom Wollen zum Sein! Atme ein … und lass die Welt da draußen sein. Du erlebst das Leben nicht als Gast, das Leben erlebt sich selbst durch dich …als reine Kraft, ohne Mühe, ohne Last. Schließ die Augen vor dem Spiegelbild, das du so lange ordnen wolltest. Spür, wie der Drang zur Besserung wird mild,…
Ganz für dich Ich wünsch dir ein Lächeln, das wirklich dir gehört, von keinem Zweifel, keiner Sorge gestört. Ich wünsch dir die Wunder, die kleinen, ganz sacht, die nur für dein Herz sind, in der Stille der Nacht. Denn du, verdienst all das Glück. Ich wünsch dir Menschen, die dein Schweigen verstehen, die nicht einfach…
Meine Bella: Ein Band, das niemals reißt Ein stummer Blick, ein Herzschlag nur, sie legt ihr Los in deine Hand. Auf ihrer Seele treuer Spur knüpft Bella mit dir ein festes Band. Sie liebt dich blind, sie liebt dich wahr, schenkt Mut, wenn kalte Winde wehen. Ihr Knutschgesicht, süß und wunderbar, lässt Sorgen augenblicks vergehen.…
Ein Leuchten nur für dich Ein Lächeln, das dein Herz erhellt, das kleine Wunder sacht bestellt. Ein Glück, das keine Grenzen kennt, und dich bei deinem Namen nennt – all das verdient dein Leben. Du brauchst den Blick, der dich versteht, wenn Schweigen durch die Räume weht. Die Hand, die deine Sorgen teilt… und bei…
Das Denkmal der Belanglosigkeit Du hattest die Wahl zwischen Beben und Staub, doch für den Donner warst du schon taub. Ein winziger Mann vor gigantischem Glück, du weichst vor der Größe ins Gestern zurück. Anstatt mit mir Gipfel und Sterne zu brennen, willst du dich nur noch im Kreise verrennen. Du nennst es „Zuhause“, ich…
Vernarrt (Pasta – Basta!) Abends spät und in der Nacht, hast du meine Gier entfacht. Bist so heiß und wunderbar- deine Form ist makellos und klar. Meine Träume, sie sind schwer von deiner Rundung, kreuz und quer. Nun liegst du endlich vor mir hier, Zitrone träufle ich auf dir. Ich zücke sanft mein scharfes Messer,…
Das Schweigen als Antwort Vier Jahrzehnte im gewohnten Trott, das Herz ein wenig eingerostet. Er sprach von Liebe, groß und Gott, doch scheut er das, was Mut ihn kostet. Die „Traumfrau“ war ein schönes Bild, solange man nur davon schreibt. Doch als die Sehnsucht wurde wild, ist nur das Schweigen ihm geblieben. Zwei Welten drückten…
Der Stille, lichte Garten- Es schadet nicht, wenn Silberfäden weben, wenn sanft die Zeit das Haupt mit zarten Reif bekränzt. Es ist ein reiches, ein geles’nes Leben, das in den Augen voller Weisheit glänzt. Der Schritt wird schwerer, doch der Blick wird weit, das laute Jagen weicht der tiefen Stille. Was einst uns trieb in…
Die Königin der eigenen Nacht Mit sieben Jahren kam das fremde Land, ein Koffer voller Angst in kleiner Hand. Aus Kroatien fort, zur Mutter hin, die kaum noch wusste, wer ich für sie bin. Vier Kinder waren für die Jungen schwer, das Haus war voll, das Herz oft öd und leer. Als Älteste trug ich…
Salz auf der Haut Du glättest die Fläche zu falschem Türkis, als ob es den Abgrund darunter nie wies. Doch hinter dem Schimmer, im Schweigen der Bucht, fühle ich Strömung und zitternde Flucht. Was nützt uns das Segeln bei Windstille nur, auf spiegelnder Lüge, ohne eigene Spur? Ein Herz, das nur leuchtet, ist seichtes Gewässer,…
Das Bleiben Kein Weichen mehr. Ein harter Kern. Ein schweres Meer. Ein kalter Stern. Die Frage bohrt. Der Sturm reißt fort. An jedem Ort. Dein festes Wort. Kein Ende nah. Kein sanfter Schluss. Was eben war. Im Überfluss. Du bist der Fels. Du bist die Flut. Im Pelz des Wels‘. In deiner Wut. Ein wilder…
Fernweh der Seele. Ein bittrer Sog. Ein hohler Raum. Was uns betrog, ein goldner Traum. Das Ufer fern. Das Wasser tief. Ein kalter Stern, der nachts mich rief. Kein Ankommen. Kein Hafenlicht. Vom Schmerz benommen, der niemals bricht. Das Herz wird weit. Man dehnt sich aus. In Einsamkeit: Kein Weg nach Haus.
Flügelschlag Ein schweres Schloss. Ein rostig Band. Vom hohen Ross auf festem Land. Die Fessel bricht. Der Käfig klafft. In neues Licht, aus eigner Kraft. Kein Müssen mehr. Kein fremder Takt. Das Feld, so leer, wird neu gepackt. Das Herz wird weit. Man atmet ein. In Seligkeit: Nur einfach sein.
Wendezeit Ein alter Grund. Ein Riss im Sein. In dieser Stund’ bricht Neues ein. Die Mauer fällt. Der Anker bricht. In and’re Welt fällt nun das Licht. Kein Halten mehr. Kein „Wie es war“. Das Feld, so leer, wird plötzlich klar. Das Herz wird weit. Man wagt den Sprung. In Ungewissheit: Die Wandlung, jung.
Einlassen Ein tiefer Atem. Ein offner Blick. Vom harten Schatten kein Schritt zurück. Das Gestern ruht. Die Faust wird weich. Mit neuem Mut ins Friedensreich. Kein Zwang, kein Müssen. Kein „Warum“. In stillem Wissen, beredt und stumm. Das Herz wird weit. Man lässt nun los. In Ewigkeit: Die Welt ist groß.
Stillstand Ein tiefes Ja. Ein letztes Weh. Was fern, was nah, im Flockenschnee. Der Widerstand. Das laute Flehn. In eigner Hand das Weitergehn. Kein Kampf mehr nun. Kein „Hätt ich doch“. Im stillen Tun das Leben noch. Das Herz wird weit. Man nimmt es an. In Gelassenheit: Ein neuer Bann.