Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedanken

  • Sie webt den Tag aus tausend kleinen Fäden,flickt leise, was im Alltagstakt zerbricht.Sie lenkt das Schiff durch ungezählte Fehden,und brennt am Abend noch als sanftes Licht. Sie spürt den Mangel, eh die Schuhe drücken,sie liest im Blick, was keine Worte nennt.Muss jede Lücke im System überbrücken,weil außer ihr die Pflichten niemand kennt. Das Management von…

  • Was Männer ( Partner ) brauchen! Männer brauchen keine zwanzig Dinge von einer Frau. Sie brauchen nur eins. Lass es mich erklären: Die Welt bekämpft ihn bereits jeden Tag, mit Arbeit, Druck und hochen Erwartungen. Wenn er also von der Arbeit kommt, sollte er nicht das Gefühl haben, eine weitere Kriegszone zu betreten. Ruhe, Anmut…

  • Weißt du wie eine Perle entsteht? Weißt du, wie eine Perle entsteht?Eine Perle entsteht, wenn etwas in eine Muschel gelangt das sie stört. Das kann ein Sandkorn, ein kleiner Parasit sein, ein Stück organisches Material oder irgend ein anderer Fremdkörper. Die Muschel kann diesen Eindringling nicht loswerden und beginnt deshalb ihn Schicht für Schicht mit…

  • Weißt du, wie eine Perle entsteht? Eine Perle entsteht, wenn etwas in eine Muschel gelangt das sie stört. Das kann ein Sandkorn, ein kleiner Parasit sein, ein Stück organisches Material oder irgend ein anderer Fremdkörper. Die Muschel kann diesen Eindringling nicht loswerden und beginnt deshalb ihn Schicht für Schicht mit Perlmutt zu umhüllen. Schicht für…

  • „Rückblickend hat mir das Leben nicht immer das gegeben, was ich wollte. Aber erstaunlich oft genau das, was ich brauchte. Manche Enttäuschung entpuppte sich erst Jahre später als Segen, und manche geschlossene Tür führte mich auf einen Weg, den ich freiwillig nie gewählt hätte – der sich jedoch als der richtige erwies.“ Mein Kindheitstraum war…

  • Ausbruch

    Manchmal erkennt man erst, dass man in einem Käfig saß, wenn man bereits draußen steht. Du hast die Gitterstäbe nicht gesehen, weil sie so langsam um dich herum wuchsen. Ein unausgesprochenes „Mach das nicht“ hier, ein enttäuschter Blick dort, eine passive Bestrafung durch Schweigen, wenn du dich nicht an die ungeschriebenen Regeln gehalten hast. Die…

  • Das Märchen vom leeren Strom Ein Schneesturm tobt, die Welt wird weiß, man raunt vom „Schwindel“, spricht von Eis. „Wenn alle Räder elektrisch sich drehen, wird bald die Welt im Stau vergehen! Kein Funke mehr, die Heizung kalt, ein Grab aus Stahl im Winterwald.“ Man malt sich aus: Das GPS erlischt, die letzte Hoffnung wird…

  • Viele warten schon in der Kennenlernphase. Sie haben Verständnis, geben Raum, passen sich an, bleiben geduldig und reden sich ein, dass der andere einfach Zeit braucht. Und am Anfang fühlt sich das auch richtig an, weil man denkt, man gibt dem Ganzen eine faire Chance. Aber genau hier entsteht oft das eigentliche Problem. Der andere…

  • Die Dämonen leben unter uns in menschlicher Gestalt. Sie erzeugen Nähe, stellen eine tiefe emotionale Bindung her. Sie wirken reflektiert, extrem tiefgründig, warm und echt. Sie sind aber nicht fähig sauber und loyal zu handeln Sie spiegeln dich. Sie geben dir das Gefühl besonders verstanden zu werden. Du hast das Gefühl,- es mit einem Seelenpartner…

  • Der Verwalter der Asche Du hast das Feuer gegen Frost getauscht, weil dir vor meiner Größe graust. Du wolltest keine Frau, die wahrhaft liebt- du wolltest kalten Halt, ein stumpfes Echo, das im Haus verhallt. Ich war die Spitze, du die tiefste Angst, die nun in Ketten um ihr Überleben bangt. Du nennst es Treue,…

  • (übersetzt: das wieder in die richtige Position setzen, bis es stimmig für alle ist. Diese Praxis heißt Ho’oponopono. Sie stammt aus einer alten hawaiianischen Heiltradition. Über Jahrhunderte wurde sie von Heilern, den Kahunas, genutzt, um Konflikte in Familien zu lösen und Harmonie in Gemeinschaften wiederherzustellen. Nicht als bloße- oft stundenlange Zeremonie. Sondern wie eine präzise…

  • Er meldet sich tagelang nicht. Kein Lebenszeichen, keine Nachfrage, kein echtes Interesse spürbar. Und dann taucht er auf mit einem lockeren „Na, alles klar bei dir?“ Schick ihm da Kurzatmigkeit, Fragezeichen im Kopf, ein flaues Gefühl im Bauch. War ich ihm die ganze Zeit egal? Bin ich nur gut für zwischendurch? Genau hier liegt der…

  • Wenn die Lunge bricht Was keine Autoimmun-Krankheit schaffte, ist das, was nun die Lunge raubt. Ich huste mir die Seele aus, vom Schmerz der Sinne fast beraubt. Ich werde wach zu jeder Stunde, doch du schläfst tief, bist ungerührt. Du schnarchst vor laut vor dich hin, Runde um Runde, während mein Körper … den Abgrund…

  • Die Königin der eigenen Nacht Mit sieben Jahren kam das fremde Land, ein Koffer voller Angst in kleiner Hand. Aus Kroatien fort, zur Mutter hin, die kaum noch wusste, wer ich für sie bin. Vier Kinder waren für die Jungen schwer, das Haus war voll, das Herz oft öd und leer. Als Älteste trug ich…

  • Das Bleiben Kein Weichen mehr. Ein harter Kern. Ein schweres Meer. Ein kalter Stern. Die Frage bohrt. Der Sturm reißt fort. An jedem Ort. Dein festes Wort. Kein Ende nah. Kein sanfter Schluss. Was eben war. Im Überfluss. Du bist der Fels. Du bist die Flut. Im Pelz des Wels‘. In deiner Wut. Ein wilder…

  • Fernweh der Seele. Ein bittrer Sog. Ein hohler Raum. Was uns betrog, ein goldner Traum. Das Ufer fern. Das Wasser tief. Ein kalter Stern, der nachts mich rief. Kein Ankommen. Kein Hafenlicht. Vom Schmerz benommen, der niemals bricht. Das Herz wird weit. Man dehnt sich aus. In Einsamkeit: Kein Weg nach Haus.

  • Flügelschlag Ein schweres Schloss. Ein rostig Band. Vom hohen Ross auf festem Land. Die Fessel bricht. Der Käfig klafft. In neues Licht, aus eigner Kraft. Kein Müssen mehr. Kein fremder Takt. Das Feld, so leer, wird neu gepackt. Das Herz wird weit. Man atmet ein. In Seligkeit: Nur einfach sein.

  • Wendezeit Ein alter Grund. Ein Riss im Sein. In dieser Stund’ bricht Neues ein. Die Mauer fällt. Der Anker bricht. In and’re Welt fällt nun das Licht. Kein Halten mehr. Kein „Wie es war“. Das Feld, so leer, wird plötzlich klar. Das Herz wird weit. Man wagt den Sprung. In Ungewissheit: Die Wandlung, jung.

  • Einlassen Ein tiefer Atem. Ein offner Blick. Vom harten Schatten kein Schritt zurück. Das Gestern ruht. Die Faust wird weich. Mit neuem Mut ins Friedensreich. Kein Zwang, kein Müssen. Kein „Warum“. In stillem Wissen, beredt und stumm. Das Herz wird weit. Man lässt nun los. In Ewigkeit: Die Welt ist groß.

  • Stillstand Ein tiefes Ja. Ein letztes Weh. Was fern, was nah, im Flockenschnee. Der Widerstand. Das laute Flehn. In eigner Hand das Weitergehn. Kein Kampf mehr nun. Kein „Hätt ich doch“. Im stillen Tun das Leben noch. Das Herz wird weit. Man nimmt es an. In Gelassenheit: Ein neuer Bann.