Ich liebe dich. Aber nicht wie am Anfang. Ich liebe dich im Stillen, aus der Ferne, mit der ganzen Müdigkeit eines Herzens, das des Hoffens müde ist.
Ich wache morgens auf und der erste Gedanke ist immer noch bei dir. Nicht als schöner Traum, sondern als Erinnerung, die nicht gehen will.
Ich bete, dich zu vergessen. Jede Nacht. Jede Nacht habe ich Lust zu schreiben, aber ich schreibe dir nicht mehr. Ich will dich nicht mehr zurück.
Ich kann nur noch atmen, ohne an dich zu denken. Das ist seltsam, oder? Jemanden zu lieben und ihn gleichzeitig aus dir herausholen zu wollen.
Aber das zu lieben, nützt mir nicht mehr. Es hält mich an Ort und Stelle. Es trocknet mich langsam aus. Also nein, ich werde nicht mehr nach dir suchen.
Und vielleicht werde ich eines Tages ruhig und in meinem Herzen sein. Nicht nur im Leben.

Dana Stella Schuhr
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