Lass sie gehen! Lass sie dich verlieren, lass sie ruhig fort, such nach deinem Wert nicht an ihrem Ort. Verzicht ist ihr Los, sie lassen nun gehen, was sie in dir niemals ganz konnten verstehen. Es ist nicht deine Aufgabe, um Liebe zu flehen, vor verschlossenen Türen im Regen zu stehen. Du warst immer wertvoll,…
Der Weg ins Licht Die Zeit steht still, der Raum wird weit, es endet alle schwere Zeit. Die Hand, die du so fest umfängst, gibt nun zurück, was du ihr schenkst. Kein Schmerz wird mehr die Seele quälen, kein Leid die lichten Stunden stehlen. Ein tiefer Frieden kehrt nun ein, das Gehen darf erlösend sein.…
Zwei Seelen, ein Schweigen Die Welt da draußen verblasst zu Grau, während ich tief in deine Augen schau. Kein Wort, das die Stille jetzt noch braucht, wenn deine Trauer leise in mir auftaucht. Du baust deine Mauern aus Stolz und aus Licht, doch vor meinem Herzen versteckst du dich nicht. Ich spüre das Zittern, die…
Nicht dein Gewicht Leg ab die Last, die dich nur beugt, die fremde Not, die Stress erzeugt. Du bist kein Träger fremder Qual, die Last zu wählen, ist deine Wahl. Dein Körper warnt, er wird schon sehr schwer, du gibst dich für die Sorgen her. Doch wer im fremden Sumpf versinkt, ist niemandem, der Rettung…
Keine Option Ich zwinge dich nicht, bei mir zu sein, wer zweifelt, der soll gehen. Ich bleibe lieber stolz allein, als flehend hier zu stehen. Das Leben ist für Zögern zu kurz, ich halte dich nicht auf. Nimmst du den Weg zum fernen Sturz, dann nimm ihn ruhig in Kauf. Wenn du hier bleibst, dann…
Ho’oponopono: Das Herz ins Lot bringen Ein Wirbelsturm im Herzensgrund, ein Wort, das schwer im Magen liegt. Groll macht die Seele ungesund, bis Starrheit über Liebe siegt. Doch tief in dir, da liegt ein Pfad, den schon die Ahnen einst gekannt. Ein Ende für den Schicksalsdraht, ein Frieden, weit wie Meeresstrand. Es tut mir leid.…
Der Fluss des Augenblicks Kein Stein bleibt fest, kein Bild besteht, weil alles mit dem Wind verweht. Vom ersten Atem, den wir tun, bis wir in fernen Zeiten ruhn … ein steter Strom, ein Werden, Gehen, nichts bleibt im Augenblick je stehen. Sogar der Körper, unser Haus, sieht morgen schon ganz anders aus. Wenn Krankheit…
Das Licht am Handy bleibt heute leer,kein Wort, kein Gruß, kein Lebenszeichen mehr.Du suchst den Fehler, liest die Zeilen neu,doch in den Fragen bricht das Herz entzwei. Doch hör auf die Stille, sie spricht zu dir,er ist nicht dort – du bleibst bei mir.Glaub nicht dem Bild, das er einst war,sieht ihn so an, wie…
Der Riss im Grau Die Gitterstäbe wuchsen sacht, aus Schweigen und aus kalten Blicken. Ich hab die Freiheit nicht bewacht, ließ mich in leise Ängste stricken. Ein Raunen hier, ein Urteil dort, die Welt wurde zum engen Zimmer. Mein Mut war ein verlorenes Wort, verblasst im fahlen Dämmerschimmer. Doch tief im Innern fraß der Schmerz…
Parallelen der Herzen Wir gehen auf Wegen, die sich niemals berühren, und können uns dennoch im Innersten spüren. Kein Haus, kein Vertrag und kein gemeinsamer Ort, nur die Seele, die antwortet – ganz ohne Wort. Dort draußen die Paare, Hand in Hand durch die Stadt, ihr Herzschlag ist müde, die Blicke sind matt. Sie teilen…
Hinter der Fassade Du siehst mein Lächeln, siehst mein Gesicht, doch meine Schmerzen, die siehst du nicht. „Du siehst doch gut aus“, hör ich andere oft sagen, während die Glieder mich kaum noch tragen. In meinen Gelenken, da lodert das Feuer, jeder Morgen ist schwer, jeder Schritt ist mir teuer. Die Finger sind steif, die…
Die Mitte zwischen dir und mir Du wartest geduldig, du gibst ihm den Raum,webst leise am Anfang an deinem Traum. Du passt dich wohl an, hältst die Zweifel zurück… und hoffst auf ein Zeichen, ein ganz winziges Stück. Doch während du wartest und alles verstehst, und blindlings den Weg des Verzichts… mit ihm gehst, gewöhnt…
Verlieb dich nicht in meinen Schein,ins Kleid, ins Haar, ins Hübsch-Sein nur.Lass deine Liebe tiefer sein:Lieb meine „Out-of-bed“-Frisur. Lieb meine Augen, wenn sie müde,die Beine, die nicht glatt rasiert.Schenk mir auch dann noch deine Güte,wenn sich mein Geist im Grau verliert. Wenn ich vergesse, mich zu waschen,wenn Tränen fließen ohne Sinn,wenn Zweifel meine Seele haschenund…
Die Löwin wartet nicht Wartest du noch, oder lebst du schon? An deinem Handy, für diesen einen Ton? Du liest die Zeilen, wieder und wieder, doch dein Herzschlag wird davon nur müder. Er hält dich warm, ein Notersatz, doch in seinem Leben ist für dich kein Platz. Wer dich wirklich will, der lässt dich nicht…
Der Befreiungsschlag In jeder Ecke ruht der Tand, Zinnober, Nippes und Klimbim. Vom Boden bis zur Schrankeswand beherrscht der Staub den Zwischenraum. Doch heute greift die Hand zum Sack, der Kreuzzug gegen Last beginnt. Hinein, verstaubtes Lumpenpack, das mir die Luft zum Atmen nimmt! Ein kurzes Zögern, ein flüchtiger Schmerz, bei diesem oder jenem Stück;…
Die Wahl zu mir Bedauere nicht die Herzens- gaben, die Zeit, den Mut, das tiefe Licht. Auch wenn die Worte Lügen waren, bereue deine Liebe nicht. Du gabst dein Herz in fremde Hände, hieltst eine Täuschung fest im Arm. Nun stehst du da am bitteren Ende, der Staub noch von den Träumen warm. Zersplittert liegt…
Bedauere es nicht, dass du den falschen Menschen geliebt hast. Dass du deine Zeit, dein Herz, deine Seele gegeben hast. Dass Du an Worte geglaubt hast, die schön klangen, aber nie wahr waren. Im Gegenzug hast Du eine Illusion von Liebe bekommen. Leere Versprechungen, Treue Schwöre, ausgesprochen von Lippen, die nie wussten, was es bedeutet…
Sich selbst gewählt Bereue nicht die Zeit, die Tränen, das Herz, das du so weit geschenkt. Das Hoffen und das tiefe Sehnen, auch wenn die Spur ins Leere lenkt. Die Worte klangen weich und schön, doch waren sie aus Glas und Schein. Du musstest durch die Trümmer gehn, um endlich wieder ganz zu sein. In…
Selbsttreue Wir feilen an den Kanten uns, machen uns leise, rund und klein, im fahlen Licht des Wunsches nur, geliebt von anderen zu sein. Wir opfern, was uns eigen ist, verlieren uns im fremden Blick, doch wer die Selbsttreue vergisst, lässt nur ein Schatten-Ich zurück. Doch horch: Das Leben ruft uns nicht, damit wir uns…
Wähle dein „Schwer“ Das Leben ist kein leichter Lauf, es türmt sich stets ein Berg vor uns auf. Nichts bleibt geschenkt, nichts bleibt uns erspart, die Welt ist auf ihre Weise oft sehr hart. Doch in all dem Dunkel, im täglichen Lauf…blüht eine Freiheit im Inneren auf: Die Ehe ist Arbeit, ein Ringen, ein Stand,…