Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Irgendwann

    Irgendwann, da sehen wir uns wieder, es wird einst kommen, dieser schöne Tag, ich küsse deine Hände, knie vor dir nieder und hör von fern, den ewigen Glockenschlag. Die Welt steht still, wenn wir uns wieder finden, der Traum vom Glück sich einst erfüllt. Kein Opfer und auch keine Sünden, kein Schleier, der uns sanft…

  • Nicht Leben

    Nicht Leben Ich melde mich immer wieder, nicht weil ich verzweifelt bin; Viele Männer knien nieder, doch, wegen der Art, wie ich bin. Wir werden einander schnell zuwider … wieder und wieder. Es harmoniert einfach nicht; die meisten heutzutage wollen das Einfache, Schnelle, Oberflächliche und bloß keine Pflicht. Doch darum geht’s… bei der Liebe nicht……

  • Verweht vom Winde im April,kreist meine Seele umher.Im Regen stehend ganz still,fragst du dich erneut woher… deine Kälte, Trauer und dieVerzweiflung herkommt. Kannes sein, dass deine Freude, deinLächeln dich nicht mehr formt? Schau doch auf die Menschen,auf deine Freunde und Familie.Sie lieben dich so sehr und duliebst sie. Wieso also Tränen … vergießen in dieser…

  • Deine Wunden

    Da sind diese Wunden,tief in deiner Brust,ach hätt ich nur früherum sie schon gewusst. Doch war jene Mauerzu stark auch für mich,mir blieb nur zu bittenvertrau mir und sprich. Es waren nicht Tage,es waren gar Jahre,ein jedes der Worteim Herz ich bewahre. Die Wunden zu fühlen,die Tränen zu schmecken,die Schreie zu hören, derSchmerz zu entdecken.…

  • Der Mahlstrom

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    Etwas Großes, dass dich bewegt und dich glücklich werden lässt, während die Welt, die sich weiter dreht, einstweilen deine Wahr-nehmung verlässt. Doch ist sie nicht viel… mehr ein Meer aus tausend Lügen, die grausam und verquer, vor deiner Küste liegen, schlagend, brechend, mahlend walzen die Wellen auf dich nieder und… bringen dich tief fallend, dem…

  • Glühende Sehnsucht

    Die Welt um uns schläft leise, doch unsere Herzen leben laut wie Wellen, bilden Kreise, weil alles aufeinander baut. Zeit und Raum allmählich schwinden… doch unser Puls treibt schneller, bis sich unsere Körper finden, sehnsüchtige Augen leuchten heller. Im Atem unsere Seelen beben… ich mich in dir verlier und du in mir, und wir uns…

  • So nett

    Du bist so nett, man glaubt es kaum, stellst Blumen auf den Frühstückstisch, backst Brötchen für mich täglich frisch. Du bist mein Fleisch gewordener Traum. Verwurzelt bist du wie ein Baum, teilst doch mit mir Verletzlichkeit. Nie störst du mit Geschwätzigkeit und gönnst Gedanken Ihren Raum. Ich weiß, dass ich dich nicht verdiene… wenn ich…

  • Ich wünsche mir

    Ich wünsche mir Streicheleinheiten, die mich ertauben lassen, sodass die Akustikgiftpfeile mich in der bedrohlichen Zuflucht nicht länger treffen können. Ich wünsch mir Liebkosungen, die mich erfühlen lassen wie samtig weich dieses Leben, das noch Stacheldraht artig ist, im Idealfall doch sein kann. Ich wünsch mir… einen Schatz, den ich behüten und bewahren, den ich…

  • Im tiefen Schlaf

    Südlich der Liebe liegt ein Haus und stündlich wohnen darin Küsse, ein Regen- Licht verglast sich an und aus Wolken wachsen klirrend Flüsse, durch Gräser… fliegen träge Tage, in Meeren schäumt die Wintersage, in meinen Händen weint dein Nein, in Fischen stirbt tiefblauer Stein. Im Alles träumt, verträumt das Nichts… und während du mir nächtlich…

  • Der Eine

    Ich könnte tausend Typen habendoch es interessiert mich nicht.Auf der Balz Tanz- Promenade,suche ich nur dein Gesicht. Deine Augen, still und müde,lächeln in mein Herz hinein. DeineSehnsucht, mein‘ ich, kenn‘ ich,auch du möchtest mit mir sein. Doch was soll das ganze Traben,Tauben-Mann im Hühnerkorb?Alle Vögel willst du haben undich sag: dann bin ich fort! Weil…

  • Ich will, dass du bist Ich will, dass du bist. Sei mir nichts schuldig und bitte mich nicht. Ich gebe dir alles, was … ich habe. Verlange und erwarte nicht von mir. Versuche nicht, mich zu verändern und verändere… dich nicht für mich. Ich will dich so, wie du bist. Wenn du mich liebst, wünsche,…

  • Unendliche Liebe

    Weit weg, weit weit weg Fliegt mein Herz auf der Suche nach dir, die Flügel gebrochen, Kein Atem mehr. Siehst du den Horizont? Für mich ist er eine unendliche… unergründbare Weite, ein tiefes Loch, in das meine Seele gezogen wird. Doch ich kämpfe, kämpfe dagegen an zu dem zu werden, was ich nie sein wollte:……

  • In deiner eigenen Welt

    Dein Name begleitet mich, lenkt meine Schritte, ich seh deine Züge im Weiß, das Nebel so fein durch die Lüfte ziehen, und Sehnsucht befällt mich ganz leis. Dein Lachen erklingt mir im Rauschen der Blätter, ich hab deine Worte im Ohr. Ich bück mich nach aschgrauen glänzenden Steinen und stell deine Augen mir vor. Ich…

  • Ende der Freundschaft

    Ende der Freundschaft Schieß in den Wind, du Sackgesicht dein Chancenbonus ist verbraucht, dein Charme im Schornstein längst verraucht und auf dein Blech kein Mensch erpicht. Hau ab und komm nie mehr zurück, du Widerling und Schwein und verdorben bis auf tiefsten Grund, du wahrlich mieses, fieses Stück! Schwirr ab und gib den Acker frei,…

  • Ein Lied

    Ein Lied Ich werde in Deinem Traume, Dich sinnlich zart berühren, und jauchzend voller Freude, ins Land der Liebe führen. Sacht streicheln meine Hände, die Lippen Kreise ziehen, bis alle Deine Sinne hoch, in den Himmel fliehen. Auf Watte weichen Wolken, schwebst Du ins helle Licht, und zärtlich wirst Du hören, den Wind der leise…

  • Sonntagsblues

    In meinen Sinnen, es gibt kein Entrinnen. Gedanken rauben den Schlaf. Wenn auch verschwommen, gelingt kein Entkommen. Versuche still zu sein, ganz brav. Immer wieder kehren die Bilder In den dunklen Rahmen mit welken Blumen geschmückt, die wir einst Leuchtend und saftig gepflückt. Und wieder und wieder erklingen die traurigen Lieder, Rosendorn mich in sticht,…

  • Und Tschüss!!!

    Und Tschüss!!! Wenn dich der Wankelmut erfasst, dann nennst du das flexibel, doch wenn dir Sturheit besser passt, konstant, nicht reversibel… und wenn du grob und taktlos bist, siehst du dich als grundehrlich, greifst du jedoch zu Trug und List, ist Wahrheit zu gefährlich. Du hast für alles jederzeit und ohne dich zu schämen, ein…

  • Die getrennten Hälften In grauer Vorzeit, längst entfloh’nen Tagen, war unser gleichen noch ein ganzes Sein; Wir kannten weder Kummer noch Verklagen, in unsrer Fülle waren wir allein. Ein Wesen nur, in sich so fest geschlossen, dass kein Begehren uns den Frieden stahl, vom Glanze reiner Einigkeit begossen, fern jeder Not und fern der Sehnsucht…

  • Mein Ozean

    Mein Ozean Vergleiche Menschen man mit Was- ser, sie wären trüber, kälter, blasser. Nicht wie Du – Oh seht ihn an! -Mein schillernd Meer, mein Ozean. So schön und klar, so unentdeckt, in mir die ewig‘ Sehnsucht weckt. Ob tosend, wogend, spiegelglatt, des Anblicks werd‘ ich niemals satt. Hab keine Furcht, Dich zu ergründen mit…

  • Verzeih mir

    Verzeih mir Verzeih, dass ich im Glanz der Tage dein großes Herz als Raub empfing. Dass ich, befreit von jeder Klage, an deiner Liebe lieblos hing. Ich ließ mich wie eine Königin grüßen, genoss dein Dulden und dein Leid, trat deine Demut mit den Füßen, erhaben über Raum und Zeit. Verzeih, dass ich in deinen…