Nicht das Eisen tief im Fleisch,
nicht das Blut- das langsam kreischt,
nicht der Schmerz, der Dunkel lacht
ist es was dein Ende macht.
Du atmest ein, du atmest aus.
das Blut tropft langsam aus dir raus.
Doch etwas zerrt dich in den Bann,
Wer war es? Wer tat dir das an?
Ein Zucken und ein leiser Hauch- die
Kälte kriecht dir in den Bauch. Du
drehst dich um, du willst es wissen
wer hat die Klinge dir geschliffen?
Langsam drehst du dich herum, die
Welt erstarrt, der Raum wird stumm.
Deine Augen treffen sein Gesicht,
du verstehst und verstehst es nicht.
Der Blick und sein bekanntes Gesicht,
sein Antlitz- das ins Nichts Dich schickt,
Kein Feind, kein Fremder- nein, es war
ein Freund, der dir nimmt dein Sein!
Erst als dein Blick die Wahrheit sieht,
das Messer tief in dein Herz sich schiebt,
da stirbt nicht nur was in dir spricht,
nein- es nimmt dir auch das letzte Licht!

Dana Stella Schuhr
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