Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Der Herzschlag im Jetzt Die Tage ziehen wie Schatten fort, ein stummes Werk an jedem Ort. Wir schaffen viel, wir tun die Pflicht, doch spüren wir das Leben nicht? Wir funktionierten, Stein auf Stein, doch waren wir auch wirklich sein Wo blieb die Stunde, still und weit, entrückt aus aller Dringlichkeit? Ein Fließen, das den…

  • Die kalte Wahrheit Ich glaubte fest an Gottes Blick, dass jedes Opfer, jedes Stück von meiner Güte dort erscheint, wo man um Gerechtigkeit nicht weint. Ich dachte, dass die Waage wiegt, was tief in meiner Seele liegt, und dass ein Herz, das Liebe sät, auch Liebe erntet – früh oder spät. In Nächten, endlos und…

  • Die Stille nach dem Sturm Es ist kein Groll, kein lautes Wort, kein Sturm, der durch die Seele bricht. Ich geh’ von diesem Orte fort, doch Hass empfinde ich hier nicht. Ich gab von mir, bis nichts mehr blieb, goß Liebe in ein leeres Glas. Ich war es, die die Zeilen schrieb, während die Welt…

  • Was Männer ( Partner ) brauchen! Männer brauchen keine zwanzig Dinge von einer Frau. Sie brauchen nur eins. Lass es mich erklären: Die Welt bekämpft ihn bereits jeden Tag, mit Arbeit, Druck und hochen Erwartungen. Wenn er also von der Arbeit kommt, sollte er nicht das Gefühl haben, eine weitere Kriegszone zu betreten. Ruhe, Anmut…

  • Das ungelöste Band Was wir für uns einst mutig gaben, was wir verloren, nie erreicht, woran wir uns im Sturm erlaben, was uns verließ, das Herz erweicht. Was wir in uns verzweifelt suchten, was wir erfanden, voller Gier, was wir ersehnten und verfluchten, bebebt in mir, verklingt in dir. Was wir als Willen in uns…

  • Das Leuchten der Gütigen Sie blicken tief, sie sind nicht blind, sie wissen, wer die Falschen sind. Doch wählen sie den lichten Pfad, trotz jedem Schmerz, trotz jedem Verrat. Ihr Herz bleibt offen, weit und rein, sie weigern sich, so kalt zu sein, wie eine Welt, die oft vergisst, was wahre Herzensgüte ist. Kein Spiel,…

  • Gesehen werden

    Gesehen werden Du hüllst dich ein in stilles Schweigen, willst deine Tränen niemals zeigen. Hinter dem Lächeln, der Mauer aus Stein, soll deine Traurigkeit verborgen sein. Doch ich seh’ tiefer, ich seh’ das Licht, das flackernd durch deine Maske bricht. In deinen Augen, so klar und so leer, wiegt die Wahrheit tonnenschwer. Ein Blick sagt…

  • Weißt du wie eine Perle entsteht? Weißt du, wie eine Perle entsteht?Eine Perle entsteht, wenn etwas in eine Muschel gelangt das sie stört. Das kann ein Sandkorn, ein kleiner Parasit sein, ein Stück organisches Material oder irgend ein anderer Fremdkörper. Die Muschel kann diesen Eindringling nicht loswerden und beginnt deshalb ihn Schicht für Schicht mit…

  • Weißt du, wie eine Perle entsteht? Eine Perle entsteht, wenn etwas in eine Muschel gelangt das sie stört. Das kann ein Sandkorn, ein kleiner Parasit sein, ein Stück organisches Material oder irgend ein anderer Fremdkörper. Die Muschel kann diesen Eindringling nicht loswerden und beginnt deshalb ihn Schicht für Schicht mit Perlmutt zu umhüllen. Schicht für…

  • Ein kleiner Schmerz dringt heimlichein, tief in das weiche Muschelfleisch.Es brennt und drückt, es soll nichtsein, im stillen, tiefen Meeresreich. Sie kann den Feind nicht einfachjagen, den Parasit, der sie bedroht.Doch statt am Schmerze zu verzagen,erwächst ihr Schutz in dieser Not. Sie legt sich Schichten um die Wunde,aus Perlmutt, Jahr für Jahr mit Fleiß.Verwandelt so,…

  • Ein Päckchen trägt ein jeder schwer, die Dosis Kummer, kreuz und quer. Das Leid, der Schmerz, sie sind geteilt, kein Leben, das nicht darin weilt. ♡ Doch wie das Glück, das Licht verstehn, würden wir nie durch Schatten gehn? Wie sollten wir den Geist befrein, wär‘ uns die Qual für immer fein? ♡ Wer nie…

  • Zwei Seelen, ein Schweigen Die Welt da draußen verblasst zu Grau, während ich tief in deine Augen schau. Kein Wort, das die Stille jetzt noch braucht, wenn deine Trauer leise in mir auftaucht. Du baust deine Mauern aus Stolz und aus Licht, doch vor meinem Herzen versteckst du dich nicht. Ich spüre das Zittern, die…

  • „Rückblickend hat mir das Leben nicht immer das gegeben, was ich wollte. Aber erstaunlich oft genau das, was ich brauchte. Manche Enttäuschung entpuppte sich erst Jahre später als Segen, und manche geschlossene Tür führte mich auf einen Weg, den ich freiwillig nie gewählt hätte – der sich jedoch als der richtige erwies.“ Mein Kindheitstraum war…

  • Lass sie gehen!

    Lass sie gehen! Lass sie dich verlieren, lass sie ruhig fort, such nach deinem Wert nicht an ihrem Ort. Verzicht ist ihr Los, sie lassen nun gehen, was sie in dir niemals ganz konnten verstehen. Es ist nicht deine Aufgabe, um Liebe zu flehen, vor verschlossenen Türen im Regen zu stehen. Du warst immer wertvoll,…

  • Der Weg ins Licht Die Zeit steht still, der Raum wird weit, es endet alle schwere Zeit. Die Hand, die du so fest umfängst, gibt nun zurück, was du ihr schenkst. Kein Schmerz wird mehr die Seele quälen, kein Leid die lichten Stunden stehlen. Ein tiefer Frieden kehrt nun ein, das Gehen darf erlösend sein.…

  • Nicht dein Gewicht Leg ab die Last, die dich nur beugt, die fremde Not, die Stress erzeugt. Du bist kein Träger fremder Qual, die Last zu wählen, ist deine Wahl. Dein Körper warnt, er wird schon sehr schwer, du gibst dich für die Sorgen her. Doch wer im fremden Sumpf versinkt, ist niemandem, der Rettung…

  • Das Ablegen der Mäntel Um frei zu sein, Schritt für Schritt, gehe ich den Weg, den niemand mit mir misst. Ich streife einen Mantel nach dem anderen ab, bevor ich mich im Netz der Anderen vergab. Den Mantel der Schwäche, der Unzulänglichkeit, den Mantel der Angst um die Sicherheit. Die alten Wunden, die man mir…

  • Keine Option

    Keine Option Ich zwinge dich nicht, bei mir zu sein, wer zweifelt, der soll gehen. Ich bleibe lieber stolz allein, als flehend hier zu stehen. Das Leben ist für Zögern zu kurz, ich halte dich nicht auf. Nimmst du den Weg zum fernen Sturz, dann nimm ihn ruhig in Kauf. Wenn du hier bleibst, dann…

  • Ho’oponopono: Das Herz ins Lot bringen Ein Wirbelsturm im Herzensgrund, ein Wort, das schwer im Magen liegt. Groll macht die Seele ungesund, bis Starrheit über Liebe siegt. Doch tief in dir, da liegt ein Pfad, den schon die Ahnen einst gekannt. Ein Ende für den Schicksalsdraht, ein Frieden, weit wie Meeresstrand. Es tut mir leid.…

  • Der Fluss des Augenblicks Kein Stein bleibt fest, kein Bild besteht, weil alles mit dem Wind verweht. Vom ersten Atem, den wir tun, bis wir in fernen Zeiten ruhn … ein steter Strom, ein Werden, Gehen, nichts bleibt im Augenblick je stehen. Sogar der Körper, unser Haus, sieht morgen schon ganz anders aus. Wenn Krankheit…