Jan nach dem zweiten Glas Wein und blickt auf die unverputzte Mauer des Hauses. „Fehlt dir der Adrenalinkick nicht? Das Gefühl, am Drücker zu sitzen, wenn die Märkte in New York öffnen?“Mario blickt auf Luca, dann zu Bella, die gerade lachend eine Geschichte von der widerspenstigen Ziege des Nachbarn erzählt. Er spürt die raue Oberfläche…
Es ist der heilige Abend in der toskanischen „Ruine“, die längst zu einem Zuhause geworden ist. Draußen kriecht der Nebel durch die Olivenhaine, aber drinnen knackt das Feuer im Kamin, den Mario im Herbst selbst ausgebessert hat. Es gibt keine teuren Catering-Platten mehr, keine glitzernden Firmen-Galas mit künstlichem Lächeln. Auf dem Tisch stehen einfache Pasta,…
steht kurz davor, seine Seele und seine Frau zu verlieren. Die Wandlung: Noch in der Morgendämmerung schreibt er keine Bilanz, sondern einen Abschiedsbrief an seine Firma. Er legte den Stift beiseite, schaltete das Licht seines Erfolgs für immer aus und begriff: „Ein wahrer Sieger ist nicht der, der die Welt erobert, sondern der, der die…
Asche und Aufbruch Du legtest deine tiefsten Wunden offen, doch deine innere Not blieb ungehört, verhallt. Vergebens war dein Sehnen und dein Hoffen, die Welt um dich blieb lieblos, fremd und kalt. Wer stumm zusieht, wie deine Seele bricht, wer deine Tränen nicht als Kostbarkeit versteht, verdient den Platz in deinem Leben nicht, wenn nun…
Amore mio Du warst für mich nie nur ein kurzes Wort, ein ganzes Buch an einem heiligen Ort. Gefüllt mit Momenten, so rein und so echt, ich hielt dich fest, gegen Schicksal und Recht. Amore Mio, die Zeit heilt sie nicht, die Wunde, die blieb, als dein Lächeln verblich. Man sagt, Wege trennen sich, wenn…
Süden im Herzen Ich blicke rückwärts, denk ich dein, ein Schattenwurf der alten Tage. Wie kann dein Herz so lebendig sein? Ich schenke nichts – und doch ich wage, dir meine Zeit zu Füßen zu legen. Im Traum seh ich den Sommertanz, ein Wiegen auf vertrauten Wegen. Wie liebst du nur im Lichterglanz? Oder wohnst…
Das Leuchten der Wahl In der Stille webt der Sinn sein Kleid, erst in der Ruhe reift die Zeit. Was wir erfuhren, wird zum Sein, es senkt sich tief ins Herz hinein. Ein neuer Blick bricht sich die Bahn, hell glänzt der Pfad, den wir nun ahn’. Die Hoffnung malt den Weg uns weit, beim…
Im eigenen Takt Mein Kopf war ein Saal voller Spiegel und Schrein, ich sperrte mich selbst in die Zweifel dort ein. „Zu viel“ war das Urteil, „zu laut“ das Gefühl, verloren im endlosen Gedankengespül. Ich wartete stündlich auf das, was zerbricht, und ich suchte im Dunkeln nach eigenem Licht. Die Nächte waren laut, wenn die…
Mein Aufbruch Ich blicke zurück und ich lächle dabei, denn endlich bin ich von dir wirklich frei. Was du nun gewählt hast, berührt mich nicht mehr, mein Herz ist leicht und nicht länger schwer. Ich hab’ nicht verloren, ich hab’ mich erkannt, und löse nun endgültig das alte Band. Du wolltest das Seichte, das Schweigen,…
Vom Suchen zum Sein – Eine Meditationsreise Schließ die Augen, find zur Ruh, hör nur noch deinem Atem zu. Ein Hauch von Stille, mitten im Sturm, ein fester Stand auf hohem Turm. Nicht flach und flüchtig wie der Schein, ganz federleicht- darfst du jetzt sein! Spür, was auf deinen Schultern wiegt, die Angst, die oft…
Gezeitenherz Du glättest die Wogen mit leisem Geschick, verbirgst jeden Sturm hinterm strahlenden Blick. Doch seh ich den Abgrund, das dunkle Revier, die stummen Orkane tief drinnen in dir. Was nützt uns der Spiegel aus glitzerndem Blau, wenn wir uns belügen im Morgengrau? Ein Schiff ohne Tiefgang, das kentert im Wind – wir bleiben uns…
Die Maske aus Salz Ein heißer Tropfen, schwer wie Blei, rinnt mir die Wange sacht entlang. Die Welt geht stumm an mir vorbei, im Ohr der Sehnsucht dunkler Klang. „Ich liebe dich“, so sprach dein Mund, ein Wort, das wie ein Anker schien. Doch heute klafft ein tiefer Schlund, wo unsre Träume einst gediehen. Ich…
Vom Suchen zum Sein!! Ein Hauch von Stille, mitten im Sturm, ein fester Stand auf hohem Turm. Nicht flach und flüchtig wie der Schein, doch federleicht darf alles sein. Was schwer auf Deinen Schultern wiegt, die Angst, die oft im Dunkeln liegt, darf weichen nun dem Augenblick, lass allen Ballast jetzt zurück. Die Hand aufs…
Der Vorsatz und das Erwachen Kein Stolpern war’s, auch kein bloßes Versehen, kein Nebel, in dem wir uns nicht mehr verstehen. Du sahst die Klippe, du sahst den Fall, und du wähltest den Abgrund mit vollem Schall. Es war kein Irrtum, kein blinder Moment, kein Feuer, das man nur vom Hörensagen kennt. Du hieltest die…
Ein leeres Blatt Ich will nicht, dass du dich verlierst, dich meinetwegen beugst. Ich will nur, dass du Mut verspürst und mir Vertrauen zeugst. Besieg die Angst, die uns im Weg, hör auf, vor ihr zu fliehen. Nimm sie als Teil von unserem Steg, lass deinen Kampf nun ziehen. Denn wo die Liebe hell entbrennt,…
Frühlingserwachen ohne Eile Ein Hauch von Frühling in der Luft, ein zarter, grüner Morgenduft. Die Kälte weicht dem ersten Licht, das sanft durch junge Knospen bricht. Kein Müssen treibt den Geist voran, weil heute die Seele ruhen kann. Vom ersten Strahl der Sonne berührt, wird jeder Atemzug ganz tief gespürt. Im Garten regt sich neues…
Die Reise zur tiefen Leichtigkeit[/b] Komm erst einmal an, im Hier und im Jetzt, das Gedankenkarussell wird zur Ruhe gesetzt. Spür den Boden unter dir, ganz fest und ganz klar, sei einfach nur da – so wie du bist, wunderbar. Leg die Hand auf dein Herz, spür das leise Klopfen, lass Sorgen wie Regen in…
Tiefe Leichtigkeit „Tiefe Leichtigkeit“ beschreibt einen Zustand innerer Unbeschwertheit, der trotz aller Heraus- Forderungen durch Gelassenheit, Präsenz im Hier und Jetzt und den Abbau von mentalem Ballast entsteht. Sie ist eine bewusste Haltung, die Schwere in Leichtigkeit verwandelt, indem man jeglichen Perfektionismus ablegt, Energieräuber meidet und den Fokus auf das Wesentliche richtet. Schlüssel zu mehr…
Das innere Geleit Der Geist bemüht sich um Beweise, er prüft das Wenn und auch das aber, doch dreht er sich nur stets im Kreise in seinem endlosen Geplapper. Es wohnt ein Wissen dir im Blute, das jenseits aller Logik wacht, ein Mahner vor dem falschen Gute, ein Lichtblick in der Zweifelsnacht. Bevor das Wort…
Der bunte Sturm im Kopf In meinem Kopf, da tanzt der Wind, die Gedanken rennen, viel zu geschwind. Ein Funke springt, ein Bild blitzt auf, das Karussell nimmt seinen Lauf. Ich wollte eben noch… was war das nur? Ich such‘ die Kappe, ich such‘ die Spur. Dort glitzert was, ein neuer Pfad, schon dreht sich…