Wahre Liebe fordert nicht Wenn ihr Blick nun deinen fängt, so hell und klar wie Sommermond, dann wünsche ich mir, dass sie dirschenkt, was tief in deiner Seele wohnt. Vergiss mein Sehnen, das verblasst, wird klein wenn du in ihr dein Spiegelbild hast. Wo ihre Hand die deine sucht, schmiegt sich die Form vollkommen ein.…
Die Alchemie des Schmerzes Ich scheue nicht den Weg zu jenen Seelen, die einst zerbrachen, was mir heilig war. Nicht Rache treibt mich an, mich zu erhellen,nes ist mein Licht, das leuchtet still und klar. Sie sind gefangen noch in ihren Schatten, und jeder Blick von ihnen, jedes Wort, erinnert sie an das, was sie…
Narben und Sterne Am Abgrund erst zeigt sich das wahre Gesicht, wer Halt dir verspricht und wer Ketten zerbricht. Wer schubst in die Tiefe, wer fängt deinen Fall? Die Antwort hallt einsam im Weltenall. Ich flog zu den Sternen, im Rausch und im Licht, doch mancher Rebells- Himmel hielt sein Versprechen nicht. Ich erntete Siege,…
Das unmaskierte Ich Ein Blick verfängt sich in den Maskenwelten, wo falsches Lächeln oft den Kern verhüllt. Wir jagen Schemen, die im Außen gelten, bis Angst und Einsamkeit das Herz erfüllt. Doch Loyalität webt nicht aus lauten Phrasen- ein Kleid für den Moment, das bald zerreißt. Sie wächst im Stillen, fern von Stolz und Phasen,…
Der seelische Palast Ein Herz, das sucht nach stillem Frieden, wird in der Kälte nie gesund, wenn dort, wo ihm kein Schutz beschieden, ein Zweifel nagt am Seelengrund. Wenn jedes Fühlen, das dich drängt, als falsch und nichtig gilt und bricht, wird deine Wahrheit eng begrenzt, ein Schatten raubt das Lebenslicht. Die Maske fällt, der…
Zweimal geliebt Zuerst ist da das helle Licht, ein Lachen, das den Morgen trägt. Man liebt das strahlende Gesicht, solang kein Schatten Wege prägt. Es ist die Liebe, die geschieht, wie warmer Wind im jungen Mai, wie jenes Lied, das weiterzieht, noch leicht, noch sorglos, still und frei. Doch wenn der Alltag Schleier hebt und…
Wahl statt Besitz Sein Lächeln ist hell, seine Welt ist weit, umgeben von Schönheit und Geselligkeit. Doch wo andere Mauern aus Ängsten bauen, ruht sie im tiefen, stillen Vertrauen. „Hast du keine Angst?“, wird sie oft gefragt, wenn eine andere Frau nach seinem Herzen jagt. Sie schüttelt den Kopf, ihr Blick bleibt klar, als ob…
Das wahre Geschenk Schmetterlinge im Bauch, das kennt man sehr, doch dieses Gefühl ist so unendlich viel mehr. Es wuchs aus dem Kleinen, ganz still und ganz sacht, hat Weite und Freiheit in mein Leben gebracht. Liebe fragt nicht, Liebe klagt nicht, sie fordert dich nicht und sie zerstört nicht. Sie ist freiwillig, auf Gegenseitigkeit…
Die Sprache meines Herzens Die Sprache meines Herzens bleibt verborgen, wer übersetzt mir ihre Hieroglyphen recht? Ich sehne mich nach einem neuen Morgen, doch deine Worte sind mir fremd und schlecht. Du sprichst von Liebe, willst mich treu beschützen, wie ein Mentor, der mich väterlich umfängt. Ich seh’ die Funken deiner Seele blitzen, doch spür’…
Das Lied von Flut und Sternen Zwei Leben, die an einer Liebe brennen, wird grenzenloser Schmerz dereinst entzweien. Wer lernt, das Dasein ohne Lieb’ zu nennen, wird sein Gelebtes kalt dem Staub weihen. Ein Körper wandelt stumm durch graue Gassen, vom eigenen Pulsschlag nur noch matt betrogen, vom wahren Sinn des Werdens ganz verlassen, da…
Bis du mein Rufen hörst Die Nacht neigt sich, das Himmelszelt erwacht, ich greif’ hinein und teile meine Welt. Ein jedes Licht, das uns im Dunkeln wacht, ist nur für dich, wenn dir mein Wort gefällt. Sag es mir leis’, wag’ nur den ersten Schritt, mein ganzes Leben geht dann mit dir mit. Ich teile…
Die schwerste Reise Wo Worte stumm am Ufer stehen, weil jedes Sprechen schier zerbricht, müssen wir leise Wege gehen, hinein ins allerletzte Licht. Es schweigt die Welt in diesen Stunden, der Lärm des Alltags zieht vorbei, wir sind im Schmerz zutiefst verbunden, und alles Hoffen wird zu Blei. Die Zeit hält ihren Atem an, die…
Projektion der Seele Es flieht das Herz so leicht im lauten Treiben, sucht neue Nähe, Fremdes, das beschwichtigt. Wie schwer ist es, im eigenen Raum zu bleiben, wo sich der Blick auf das Verdrängte richtet. Doch genau dort, wo alte Masken brechen, beginnt der Weg, der uns im Tiefsten wandelt. Wo wir das Schweigen mit…
Der Sinn im Schmerz Wenn mich die graue Stille fängt, lehn’ ich mich sanft im Dunkeln zurück. Dort, wo die Trauer schwer bedrängt, such’ ich den feinen Keim vom Glück. Ich weiß, dass auch im tiefsten Leid ein guter Kern verborgen ruht, dass nach der schwärzesten Geleit das Licht dem Auge wieder gut. Man lernt…
Die Dialektik des Glücks Der Bund geschlossen, doch der Geist gefangen, wo Pflichten stumm an einer Seele bangen. Es webt die Frau das unsichtbare Sein, schenkt Raum und Leben – und bleibt selbst im Schatten allein. Sie gießt das Licht auf des Gefährten Bahnen, der glücklich ruht, ohne ihr Leid zu ahnen. Ein stummes Opfer,…
Das unsichtbare Band Ein Ring am Finger, ein Versprechen schwer, wiegt oft für eine Frau als Last so sehr. Sie fängt die Tränen, baut das Nest so warm, und trägt die Welt auf ihrem müden Arm. Der Mann gedeiht im Schutz von ihrer Kraft, die still und leise Raum für ihn erschafft. Er blüht im…
Der eigene Wert Treuebruch ist seine Wahl, nicht meine Last, nicht meine Pflicht. Wer das riskiert, was uns verband, der blickt mir nicht mehr ins Gesicht. Ich suche nicht nach Spur und Schein, will kein Detektiv im Bunde sein. Kein Kontrollblick, kein Verdacht, der mir die eigne Ruhe bricht. Weil ich um meinen Wert wohl…
Das Echo der Stille Ein schönes Wort ist schnell geliehen, im hellen Licht der fremden Pracht, wo bunte Rollen Masken ziehen, und man für Applaus ein Lächeln macht. Auch gute Taten sind oft Bühnen, auf denen eitle Sehnsucht brennt, um sich vor Fremden zu versöhnen, die man beim Namen kaum benennt. Doch wenn der Vorhang…
Der Spiegel des Ozeans Wer nur im Netz der Lüge webt, und Masken trägt vor seinem Geist, der hat das Leben nie gelebt, das wahre Nähe uns verheißt. Ein falscher Mann wird nie verstehn, was eine echte Frau berührt, weil Lügen blind im Kreise gehn, wo Ehrlichkeit zum Lichte führt. Sie trägt ihr Herz im…
Wenn Worte schweigen Ein Name, der wie Honig fließt, ein Schwur, der schnell im Wind zerfließt, ein Dach, das man sich flüchtig teilt, solang der Rausch im Herzen weilt… all das ist Maske, Schein und Rauch, ein leerer, ungelebter Brauch. Denn Worte sind oft nur Fassade, ein Spiel auf schmalem, falschem Pfade. Sie trösten das…