Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Tesoro Mio

    Tesoro Mio Ein Mensch wie ein Buch, nicht nur ein kurzes Wort, du gehst zwar von mir, doch die Liebe bleibt dort. Gefüllt mit Momenten, so rein und so echt, ich hielt dich fest, gegen Schicksal und Recht. Wir träumten vom Haus direkt am Meer, die Sehnsucht danach wiegt heute so schwer. Zitronen und Orangen…

  • An einem andern Ort Wohin nur mit dem Zehren, dieser Pein? Ich reiß’ dich aus dem Herzen, Stück für Stück. Was hart war, weicht – ich will dich nicht zurück, doch find’ ich keine Ruh’ im Alleinsein. Wo Liebe brannte, klafft ein tiefer Spalt, die Hoffnung floh, das Maß ist längst vollbracht. Die Sehnsucht droht…

  • Schatten im Hier

    Schatten im Hier Die Nacht ist weit und ohne Licht, mein Denken findet Ruhe nicht. Wo einst die Stille schützend lag, ertrag’ ich kaum den neuen Tag. Denn jeder Raum… ist voll von dir, ein Echo nur, doch tief in mir. Ich war so frei, ich war so fern, ein kühler, unberührter Stern. Die Einsamkeit…

  • Der Spiegel der Seele Sie war kein Zufall, kein flüchtiger Gruß, kein Pfad, den man achtlos beschreiten muss. Sie war ein Spiegel, klar und rein, doch fing sie nicht sein Antlitz ein. Sie zeigte das Herz … das er mühsam verbarg, die Sehnsucht nach Heimat, so leise wie stark. Kein Kämpfer, kein Held, der im…

  • (Komm zur Ruhe. Schließe die Augen. Atme tief ein… und aus.) – Du stehst im Licht, noch hell und grell, erwartest Schläge, hart und schnell. Doch spüre nun, wie alles weicht, die Milde wird auf einmal leicht. Statt der Faust, die dich zerbricht, fällt Sanftheit warm auf dein Gesicht. Du wirst gehalten, tief und fest,…

  • Ein Herzschlag wie das Meer Mein Meer, es rauscht in tiefer Nacht, die Sehnsucht hält mich wach. Ich gab ihr selbst die große Macht, sie hallt im Innern nach. Die Wunde klafft, sie brennt so rot, vom Salze tief gequält. Doch ist die Hoffnung nicht in Not, weil meine Kraft noch zählt. Der Schlag wird…

  • Amore mio

    Amore mio Du warst für mich nie nur ein kurzes Wort, ein ganzes Buch an einem heiligen Ort. Gefüllt mit Momenten, so rein und so echt, ich hielt dich fest, gegen Schicksal und Recht. Amore Mio, die Zeit heilt sie nicht, die Wunde, die blieb, als dein Lächeln verblich. Man sagt, Wege trennen sich, wenn…

  • Süden im Herzen

    Süden im Herzen Ich blicke rückwärts, denk ich dein, ein Schattenwurf der alten Tage. Wie kann dein Herz so lebendig sein? Ich schenke nichts – und doch ich wage, dir meine Zeit zu Füßen zu legen. Im Traum seh ich den Sommertanz, ein Wiegen auf vertrauten Wegen. Wie liebst du nur im Lichterglanz? Oder wohnst…

  • Das Leuchten der Wahl In der Stille webt der Sinn sein Kleid, erst in der Ruhe reift die Zeit. Was wir erfuhren, wird zum Sein, es senkt sich tief ins Herz hinein. Ein neuer Blick bricht sich die Bahn, hell glänzt der Pfad, den wir nun ahn’. Die Hoffnung malt den Weg uns weit, beim…

  • Im eigenen Takt

    Im eigenen Takt Mein Kopf war ein Saal voller Spiegel und Schrein, ich sperrte mich selbst in die Zweifel dort ein. „Zu viel“ war das Urteil, „zu laut“ das Gefühl, verloren im endlosen Gedankengespül. Ich wartete stündlich auf das, was zerbricht, und ich suchte im Dunkeln nach eigenem Licht. Die Nächte waren laut, wenn die…

  • Mein Aufbruch

    Mein Aufbruch Ich blicke zurück und ich lächle dabei, denn endlich bin ich von dir wirklich frei. Was du nun gewählt hast, berührt mich nicht mehr, mein Herz ist leicht und nicht länger schwer. Ich hab’ nicht verloren, ich hab’ mich erkannt, und löse nun endgültig das alte Band. Du wolltest das Seichte, das Schweigen,…

  • Vom Suchen zum Sein – Eine Meditationsreise Schließ die Augen, find zur Ruh, hör nur noch deinem Atem zu. Ein Hauch von Stille, mitten im Sturm, ein fester Stand auf hohem Turm. Nicht flach und flüchtig wie der Schein, ganz federleicht- darfst du jetzt sein! Spür, was auf deinen Schultern wiegt, die Angst, die oft…

  • Gezeitenherz

    Gezeitenherz Du glättest die Wogen mit leisem Geschick, verbirgst jeden Sturm hinterm strahlenden Blick. Doch seh ich den Abgrund, das dunkle Revier, die stummen Orkane tief drinnen in dir. Was nützt uns der Spiegel aus glitzerndem Blau, wenn wir uns belügen im Morgengrau? Ein Schiff ohne Tiefgang, das kentert im Wind – wir bleiben uns…

  • Die Maske aus Salz Ein heißer Tropfen, schwer wie Blei, rinnt mir die Wange sacht entlang. Die Welt geht stumm an mir vorbei, im Ohr der Sehnsucht dunkler Klang. „Ich liebe dich“, so sprach dein Mund, ein Wort, das wie ein Anker schien. Doch heute klafft ein tiefer Schlund, wo unsre Träume einst gediehen. Ich…

  • Vom Suchen zum Sein!! Ein Hauch von Stille, mitten im Sturm, ein fester Stand auf hohem Turm. Nicht flach und flüchtig wie der Schein, doch federleicht darf alles sein. Was schwer auf Deinen Schultern wiegt, die Angst, die oft im Dunkeln liegt, darf weichen nun dem Augenblick, lass allen Ballast jetzt zurück. Die Hand aufs…

  • Der Vorsatz und das Erwachen Kein Stolpern war’s, auch kein bloßes Versehen, kein Nebel, in dem wir uns nicht mehr verstehen. Du sahst die Klippe, du sahst den Fall, und du wähltest den Abgrund mit vollem Schall. Es war kein Irrtum, kein blinder Moment, kein Feuer, das man nur vom Hörensagen kennt. Du hieltest die…

  • Frühlingserwachen ohne Eile Ein Hauch von Frühling in der Luft, ein zarter, grüner Morgenduft. Die Kälte weicht dem ersten Licht, das sanft durch junge Knospen bricht. Kein Müssen treibt den Geist voran, weil heute die Seele ruhen kann. Vom ersten Strahl der Sonne berührt, wird jeder Atemzug ganz tief gespürt. Im Garten regt sich neues…

  • Die Reise zur tiefen Leichtigkeit[/b] Komm erst einmal an, im Hier und im Jetzt, das Gedankenkarussell wird zur Ruhe gesetzt. Spür den Boden unter dir, ganz fest und ganz klar, sei einfach nur da – so wie du bist, wunderbar. Leg die Hand auf dein Herz, spür das leise Klopfen, lass Sorgen wie Regen in…

  • Das innere Geleit

    Das innere Geleit Der Geist bemüht sich um Beweise, er prüft das Wenn und auch das aber, doch dreht er sich nur stets im Kreise in seinem endlosen Geplapper. Es wohnt ein Wissen dir im Blute, das jenseits aller Logik wacht, ein Mahner vor dem falschen Gute, ein Lichtblick in der Zweifelsnacht. Bevor das Wort…

  • Der bunte Sturm im Kopf In meinem Kopf, da tanzt der Wind, die Gedanken rennen, viel zu geschwind. Ein Funke springt, ein Bild blitzt auf, das Karussell nimmt seinen Lauf. Ich wollte eben noch… was war das nur? Ich such‘ die Kappe, ich such‘ die Spur. Dort glitzert was, ein neuer Pfad, schon dreht sich…