Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Mein Seelenlicht für dich In deinen Armen will ich ruhen, dein Leid noch einmal mit dir teilen. In deinen Augen Frieden finden, bevor die Schatten mich ereilen. Spür deinen Puls an meiner Hand, der Wärme schenkt und Halt verspricht. Ich geh voraus, doch lass ich dir mein Lachen und mein Seelenlicht. Sei mutig nun, geh…

  • Zwischen den Gezeiten Die Schatten tragen noch ihr Kleid, getränkt von jenem fremden Duft. Noch schwingt der Nachhall jener Zeit als schweres Gift durch unsre Luft. Ich seh die Namen, seh das Licht, das in den fremden Augen lag, und Tränen wiegen das Gewicht von jedem schmerzlich leeren Tag. Doch mitten in dem dunklen Sturm…

  • Die Stille, die man kennt, ist so unerträglich im Moment; möge doch die Welt anhalten, um für uns neue Gedanken zu erhalten. Alles dreht sich um dich rum, kein Verständnis, du bleibst stumm. In den Spiegel schaust du ratlos. Was willst du und wer bist du bloß? Innehalten, bis du es geschafft für den Augenblick…

  • Das Licht wird wieder scheinen Das Licht wird wieder scheinen, nach langer, dunkler Nacht, weil unser Herr die Seinen, nie lasset außer acht. Das Dunkel muss bald weichen, vorm hellen Morgenrot. Die Sonne wird verscheuchen, des Herzens tiefste Not, das Licht wird wieder scheinen, und nach manch herbem Schmerz, wird bald enden dein Weinen, Du…

  • Alte Kamellen

    Alte Kamellen Die junge Liebe sich entwickelt aus Wankelmut und Einsamkeit. Doch wie sie kommt, so auch sie fällt, sind weder sie noch er bereit. Gefühle sind es die nicht lügen auch wenn sie alle Sinne trüben. Im Nachhinein trifft es doch hart, wenn sie weg ist in der Gegenwart. Wie es auch mag gewesen…

  • Allein…?

    Allein…? Komm, wir drehen die Zeit zurück, ein kleines Stück, mehr brauch ich nicht, damit das Glück in mir ausbricht. Wir stoppen dann die Zeit geschwind. Kein kurzer Sprint. Die Ewigkeit hält ja so viel für uns bereit. Nein? Wie lang schon liebst du mich nicht mehr? Fühlst du dich leer? Spürst du nur Hass?…

  • Ein Herz lacht fröhlich nie allein, wollte doch leer und einsam sein. Des Hasses wegen fuhr es weg, in heiß gesprudelt trocknen Dreck. Die Kälte hier schon immerfort, der Horizont am gleichen Ort. Kein Pfad, ein Weglein ohne Schritte, Kein Herzverkauf an fremde Dritte. Liebt Stille aller Einsamkeit, weil es so will kein Lüftchen weht,…

  • Wie wir lieben

    Wie wir lieben Tränen sind nur Worte, die zu schwer zum Sagen sind. Doch für Nuancen solcher Leiden, sind die meisten Leute blind. Tränen sind einfach nur Worte, die man nicht erklären will. Doch wenn sie auf den Boden fallen, ist es meistens viel zu still. Das Lachen ist ein Funke, der ein totes Herz…

  • Da wo Du bist

    wo Du bist Da wo du lebst, pflanze ich einen Baum hin, damit du in seinem Schatten leben kannst. Da wo du weinst, stelle ich ein Kreuz hin, damit ich es nicht mehr vergesse. Da wo du schläfst, schiebe ich den Mond hin, damit dich jemand nachts beschützt. Und wo du träumst, ziehe ich die…

  • Schachmatt

    Ich werd heut‘ wieder lachen,es tut mir nicht mehr leid,und wenn dann nur um eines,um die verschenkte Zeit. Du weißt nicht um Gefühle,weil die lässt du nicht zu,du bleibst auf einem Level,egal was ich auch tu‘. Ich wollte so gern kämpfenum dich und unser Wir,doch kämpf mit einem Spieler,wohl klar, dass ich verlier! Für dich…

  • Wir lieben

    Wie wir Lieben Tränen sind nur Worte, die zu schwer zum Sagen sind. Doch für Nuancen solcher Leiden … sind die meisten Leute blind. Tränen sind einfach nur Worte, die man nicht erklären will… Doch wenn sie auf den Boden fallen, ist es meistens viel zu still. Das Lachen ist ein Funke, der ein totes…

  • Gefühlsanekdote

    Und ein leiser Schrei nach Liebeersehnt geheimnisvoll die Flucht;angekettet in meinem Herzen,gefangen in der Dunkelheit. Manchmal aber,-welch ein Segen,ein massiver Lichtstrahl kommt,von der Sonne angeschossen, umdas Dunkle zu bekriegen. Dringt, gebündelt, aus dem Kosmos,komprimiert unter die Haut. Ausfinsteren Adern, eisig hämmernd,bringt er Licht in bitt’rer Schlacht. In den letzten Strahlenzügen, soschwindend, er das Herz erreicht;sengt…

  • Vorbei die Sehnsucht Ich trag dich in meinem Herzen im dritten Jahr, in der Hoffnung mein großer Traum wird wahr. Ich habe dich gesehen und ich erkannte, wir zwei sind Seelenverwandte. Ich habe damals noch so irre viel gespürt, du hast meine Seele berührt. Liebevoll und mit Verstand, nahmen wir einander bei der Hand. Unsere…

  • Treue (fiktiv)

    Ich kenne immer noch dein schönes Licht, Seelenfreund, liebes Angesicht. Ich esse mit dir gern vom dunklen Brot und teile auch die kleine Seelennot, die wir wohl immer… wieder finden werden, denn ohne kleine Not ist nichts auf Erden. In dieser Zeit wo Liebe nicht so blüht, es sei denn man hat sich sehr um…

  • Schon wenn ich dich aus der Ferne seh, zieht sich mein Mund in Breite und mir entflieht Gelassenheit, kommst du an meine Seite. Ein Wortsalat verstopft mur den Hals, schaust du mir ins Gesicht und du bist nicht mal abgetörnt, wenn er sich dann erbricht. Erstarrt halte ich inne, die Lippen warm verschlossen. Du hast…

  • Einst neu

    Einst neu Du bist der Atem, den ich trinke in meiner hellen Frühlingsglut. Du bist der Arm, in den ich sinke, wenn draußen alles schweigt und ruht. Du bist der Traum in meinen Tagen. Du bist das Wachsein meiner Nacht. Du bist das Brennen in den Klagen, wenn früh die Dämmerung erwacht. Du bist der…

  • Deine Flügel

    Deine Flügel Du hast mich im Dunkeln alleine gelassen, nahmst heimlich und still deinen Hut. Auch heute stell ich auf den Tisch uns zwei Tassen mit Kaffee, Vergessen braucht Mut. Du fehlst mir besonders im sonnigen Mai, erst recht wenn es regnet bei Nacht. Denn letztes Frühjahr hat sich alles verändert, da hast du dich…

  • Das Gedicht „Vergangenheitsversteck“ thematisiert die konfrontative Auseinandersetzung mit vergangenen Lebensphasen, gescheiterten Identitäten und der Flucht vor der nackten Wahrheit des eigenen Lebens. Hier ist eine Analyse und Interpretation des Gedichts: 1. Inhaltliche Analyse: 2. Formale Merkmale Zentrale Motive und Deutung: 4. Fazit und Bezug zum PS Das Gedicht beschreibt den schmerzhaften Prozess der Selbsterkenntnis. Das…

  • Vergangenheitsversteck Ein Warenhaus, in dem ich bin und in den leeren Gängen: Bekleidungs-ständer, deren Sinn sich doppelt, denn es hängen an ihnen Kleider… längst gesehen, und mehr und mehr erkenne ich Tage wieder, die geschehen, umkleideten und renne nun atemlos durch eine Zeit… die ich mir vormals nähte aus Stoffen, die mir stets zu weit,…

  • Lebenslust

    Die Lust am Leben; Spaziergänge am Strand, den prickel- feuchten Sand unter den Füssen spüren. Luft und Frieden einatmen und sich … in dunkler Stunde daran erinnern.Tanzend auf dem freien Feld, sich bewegen Melodien aus dem Herzen schreien und dabei Halleluja singen. Im Gehen erfahren, dass getragen wird was Füße leisten. Mit unermüdlichem Ausdruck, empörig…