Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Die Hoffnung

    Denkst Du einmal, es geht nicht weiter, dann lausche still in Dich hinein, denn ein Herz kann sich nicht irren, aber oft voll Zweifel sein. Ist der Weg auch noch so dunkel, sind die Augen auch mal blind, höre stets auf Deine innere Stimme, die Dir immer wohlgesinnt. In den Dschungel der Gefühle, ist das…

  • Das Märchen, das wahr wurde Oft las ich Zeilen, dachte mir bloß: „Das ist doch erdichtet, das ist zu groß!“Ich schalt auf den Kitsch und das schmalzige Wort, und lachte die Tränen der Dichter fort. „Zu viel Happy End, zu viel Tropf-Tropf-Gefühl, das echte Leben ist meistens doch kühl!“ Doch dann, wie durch Zauber, ganz…

  • OHNE BERUF …! Ohne Beruf…! So steht es im Pass. Mir wurden schnell die Augen nass. „Ohne Beruf“ stand da zu lesen. Und dabei war sie das nützlichste Wesen. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht, nur auf ihr Wohl bedacht. Gattin, Hausfrau, Mutter zu sein, schließt das nicht alle Berufe ein??? Als Köchin…

  • Tote Hose

    Tote Hose Bei uns ist der Sex auf der Strecke geblieben. Der Eheberater fand’s ziemlich übertrieben. Mit der folgenden Empfehlung schickt man uns fort: Treibt einfach Sex an einem ungewöhnlichen Ort. Haben im Bett einen Seitenwechsel vollzogen. Hat auch nichts gebracht, war alles gelogen. Und dann kam uns eine Idee, uns tut noch alles vom…

  • Politisch unkorrekt Ich will so gerne einmal „Arschloch“ sagen, politisch Unkorrektes wieder wagen, doch oh je, ich bleib politisch korrigiert, vom guten Menschentume, wohl dressiert! Ich will so gerne wieder „Drecksau“ sagen, den Tag verfluchen oder wild beklagen, doch oh je, die armen Tiere so zu kränken, eh man sie schlachtet: Nicht auszudenken! Ich will…

  • Bewahrende Worte Manchmal, wenn sie sich berührte, nur mit Worten, die sie sprach, leise Selbstgespräche führte, ging ihr heimlich etwas nach. Etwas, das nicht auszumessen war, wie ihre Einsamkeit: Angst davor, sich zu vergessen, zu verschwinden aus der Zeit. Nur der Worte warmes Schwingen gab ihr in der Ohnmacht Halt: Kraft, sich noch zurück zu…

  • Überwältigt

    Ich wünsche mir, der Regen fieleauf trock’ne Felder meiner Seele.Augen- lodern Flammen- Spiele,in dem Moment ich dich erspähe. Sturmwind würde Atem rauben,Herz zerspringen – Glücks zuviel.Träne in meinen Augen, ichwürde sterben – doch mit Stil. Überwältigt von Gefühlen, dassmich nichts mehr wirklich haltenkann …Sehnsucht plätschert überMühlen, einmal lieben nur und dann… PS:Der schönste Teil einer…

  • Nur mit dir

    Nur mit dir Mit dir lachen, wenn der Frühling erwacht, gemeinsam gehen durch die dunkelste Nacht. Ein Wort, ein Blick, ein Stück vom Glück, ich schaue mit dir nie mehr zurück. Mit dir hoffen, dass die Zeit stillsteht, weil mit uns beiden der Wind sich dreht. In Freiheit wissen: Es gibt nur uns zwei, von…

  • Zu Risiken und Nebenwirkungen Ich fühlte mich nur halb als Mann; schlaff baumelte mein Glied. So ging ich krank, – zum Urolog‘, der folgendes mir riet: „Hier nehmen sie die blaue Tab‘, doch Vorsicht sei geboten; sonst wird die Hose eng und knapp, das Übermaß verboten!“ Was scherte mich des Doktors Rat, ich schluckte sechs…

  • Dein Blick schwirrt zu mir durchträge Ströme farbloser Menschen.Ich fange ihn auf, träufle ihn sorg-sam in meinen honigsüßen Tag. Dein Lächeln schmeckt wie Aprikosen.Von Vanille-Küssen träume ich nur,pflücke sie nächtens von dem Ast,auf dem meine Seele ruht. Deine Hand formt meine Sehnsuchtzu einer Kette aus Tränen; bedeckstdie Kruste aus Salz mit deiner Sandel-Holz Stimme. Liebe…

  • Puzzle

    Puzzle Ich hab dich gebaut, aus fleischigen Teilen. Du fielst auseinander. Du wolltest nicht weilen. Ich hab dich geklebt, ein Puzzle aus Stücken. Du hieltest nicht Stand. Du wolltest dich drücken. Ich hab dich vernäht, mit blutigen Venen, Du sprengtest die Naht. Du kannst nur ablehnen. Ich hab dich geliebt, mit Leib und mit Herzen.…

  • Ich bleibe

    Ich bleibe Ein leichter Kuss auf deine Lider, ich bin doch da, ich bleibe ja, ich gehe auch nicht schon wieder. Ein zarter Kuss auf deine Wangen, schon spürst du diese Sehnsucht wieder. Ich bin dir nah… da ist es schon wieder, das Verlangen. Ich spüre dich, berühre dich. Ich liebe dich, bin nicht gegangen.…

  • Herzschlag

    Herzschlag Wir suchen die Liebe in herrlicher Pracht, die Wunder des Lebens, von Zauber bewacht. Sie soll uns enthüllen der Seele Gesicht, führt uns aus dem Dunkel zum einenden Licht. Wir sehnen uns nach der Gefühle Gewalt, die machtvoll durchströmen die inn’re Gestalt. Ein Sprudeln und Fließen, ein Rausch ohne Ziel, ein Leuchten der Sinne,…

  • Im Land

    Im Land Im Land der Illusionen, sind Träume Wirklichkeit, weil sie in diesen wohnen, was manches Glück entzweit. Der Glaube an die Träume, manchmal das Herz zerbricht, schickt es in dunkle Räume, damit es nicht mehr spricht. Legt sich wie eine Klammer, eiskalt um den Verstand, führt Dich in eine Kammer, wo nichts mehr hat…

  • Wenn ich endlich von dir geh! Getragen zu werden wie die Feder im Wind, loslassen können wie eine Mutter ihr Kind, fließen zu können wie das Wasser im Fluss… sanft zu verfliegen wie der allerletzte Abschiedskuss. Mehr von dir zu lösen als bloß meine Hände, auf dass ich bloß Zeit bloß in der Gegenwart verschwende.…

  • Ich zähle deine Schritte Die Küche duftet nach Vanille, im Ofen brennt das letzte Scheit – und mühelos führt mich die Stille, in das Verlies der Einsamkeit. Ich zähle feine Schritte und warte, bis Du kommst vom Flur, doch zeugt ein Stich, zur Herzens Mitte, von meinem Sehnsucht Fieber nur. 3 Monate und fünfzehn Tage,…

  • Mondenschein

    Mondenschein Mein Herz setzt aus, nur einen Schlag. Gefühlte Ewigkeit. Des einen Graus, was ich wohl mag, ist nur ’ne Kleinigkeit. Im Zwischenraum zweier Schläge ist Zeit nicht existent. Fast wie im Traum, als wenn ich läge, scheint Frieden permanent. Doch setzt es ein, erneut zu schlagen, fließt auch die Zeit voran. Schmerz kommt herein,…

  • Wenn Sonnenlicht- Tropfen tanzen Ich fiel in das Meer deiner Augen. Sonnen- Licht- Tropfen tanzten überall. Jedem deiner Worte schenkte ich Glauben. Gedanken jagten nach oben im freien Fall. Ich spüre deinen Kuss noch immer auf meiner Wange, so Schmetterlings zart. Uns umhüllte ein goldener Schimmer. Ein Zauber ganz besonderer Art. Du nahmst meine Hand…

  • Es pochte leise, klopfte sacht, da hab ich zornig aufgemacht. Ich fragte rau: „Was willst Du hier?“ Und leise sprach’s: „Ich will zu Dir!“ Zu mir? Ich bitte dich, lass mich in ruh!Woher kommst du, wer bist denn Du? Da ging es und sah traurig zu mir zurück und sagte leise… “ ICH WAR DEIN…

  • Spuren im Herz

    Spuren im Herz Wer tiefer in ein Herz sich schlich, wohl jenem Herz nie mehr entwich, erinnert, prägt, verweilt fortan, die Spur die nie verblassen kann. Selbst wenn uns stürmisch Winde weh’n, im Sand wir nicht mehr Spuren seh’n sind jene Spur’n im Herz verblieben, von jenen Menschen die uns lieben. Oh bitte du geh…