Ich war Metis In seinem Kopf ist es niemals still, weil ich die Wahrheit bin, die er nicht will. Er schluckte den Rat, die List und das Licht, doch Weisheit, mein Lieber, verdaut man nicht. Ich bin das Echo in seinem Skelett, das ungesagte Wort in seinem Gebet. Er trägt meine Krone tief in sich…
Ich, Metis- Zeuss erste Frau Ich war der Ozean, bevor er Ufer kannte, der Funke Geist, den Zeus sein Eigen nannte. Er trank mein Wort, als wär’ es süßer Wein, doch wollte er der Einz’ge Wissende hier sein. Man nennt es Liebe, wenn ein Gott begehrt, doch war es Angst, die seinen Blick verzehrt. Ein…
Das Leuchten der Geduld Vergebens ist das Jagen, Laufen, nach Glück, das man nicht fangen kann. Man kann die Liebe nicht erkaufen, sie kommt zur Zeit, als stummer Bann. Jag nicht dem Schatten eines Herzens, das nicht von selbst bei dir verweilt. Es lindert nicht den Druck des Schmerzes, wenn man der Liebe stets enteilt.…
Das Echo der Leere Ich frage das Schweigen, wo du wohl bist, ob dich die Sehnsucht genauso frisst. Wir verloren uns leise, von heute auf morgen, und ließen die Worte im Gestern geborgen. Von albernen Witzen bis zum tiefsten Sinn, so gab ich mich unseren täglichen Zeilen hin. Doch mit jedem Moment, den wir beide…
Noch immer fragt mein Herz, wo duwohl gerade stehst, doch ich bleibenicht stehen, während du weitergehst.Die täglichen Worte, sie fehlen mir sehr… doch die Leere zu halten, wiegt heutezu schwer. Du warst meine Prüfung,mein härtester Streit, ein Spiegel derÄngste, der Einsamkeit. Du fütterst… die Furcht, doch ich wählte das Licht,denn wer mich verlassen will, den…
Ich bin ich selbst, nicht leise, nicht sacht,nicht für dein Lächeln zurechtgemacht.Ich bleibe nicht halb, damit du hier bleibst,oder aus Leere die Zeit dir vertreibst. Liebe mich echt, weil dein Auge mich sieht,nicht weil mein Feuer dir Einsamkeit flieht.Ich bin kein Halt auf dem Weg zu den fernen,ich bin ein Zuhause unter den Sternen. Ich…
Es ist kein Schrei, es ist ein leises Sinken, wenn alle Lichter in der Ferne winken, doch keines hell genug für diesen Weg, der schmal und morsch führt über jeden Steg. Das Herz einst schwer von Sehnsucht und von Gier, wird fremd im eigenen Haus, im Jetzt und Hier. Ein Schmerz, der keine Wunde braucht,…
Das Monument der Leere Der Tag ist nur ein Leichentuch aus Licht, das kalt und fremd auf meine Glieder fällt. Ich bin der Gast, dem man das Brot verstellt, die Seele, die an ihrer Last zerbricht. In meiner Brust das Herz ist bloß Gewicht, ein dunkler Kern, der keine Wärme hält. Ich bin ein Echo…
WidmungFür die Frau, die im Schmerz ihre Stärkefand und lernte, dass ihr eigener Wertkein Echo braucht. Zwischen Gestern und Mir Ein Teil von mir sucht noch dein Licht,fragt leise, wo du bist, was du gerade tust.Doch das Echo der Sehnsucht bricht,weil du in meinem Schweigen nun ruhst. Du warst die Prüfung, die mich fand,hast meine…
Ankommen Du fragst mich, warum ich dich liebe? Weil meine Sehnsucht bei dir schweigt. Weil sich mein Sein, das ruhelos trieb, nun endlich ganz im Jetzt verneigt. Ich liebe deinen tiefen Geist, den Mund, der warme Worte schenkt, die Stärke, die mich sicher weißt, wenn Schwäche meine Schritte lenkt. Ich seh’ dich voller Tatendrang, wie…
Der Zerfall der Farben Der Himmel ist ein Tuch aus hartem Glas, die Sonne nur ein kalter, blasser Schein. Im Herzen welkt das junge, grüne Gras, und jeder Atemzug wird stumm zum Stein. Die Welt ist laut, doch ich bin längst schon taub, ein Schatten nur im Mahlwerk dieser Zeit. Die Träume fallen ab wie…
Ich schreibe nicht für dich,ich räume meinen Geist,von jenem falschen Platz,den du so dreist besetzt. Ich wollte Licht im Raum,den du hast zugeschweißt,wo du die Fenster mauerndtief in Nacht versetzt. Heut hör ich auf zu klopfen,stehe vor der Tür, ichnehme meine Wärmemit aus diesem Raum. Ich überlasse dich demDunkel, ganz im Hier, dasdu dir selbst…
Das große Schweigen Nun ruht das Meer, die Brandung ist verstummt, kein Sturm, der mehr um graue Klippen schäumt. Das Lied, das einst in dunklen Nächten gesummt, ist nun verhallt, wie man den Tag versäumt. Die Welt ist weit und ohne jedes Wort, ein weißes Feld, auf dem kein Schatten fällt. Der Lärm der Qualen…
Manchmal trägt das Leben Manchmal trägt das Leben Wunden, viel zu viele an der Zahl- und dann sagt man unumwunden, Du, das Leben kann mich mal! Manchmal trägt es aber Liebe, still und leise, wie ein Hauch, stehen Blumen auf der Wiese, in zartem Nebel, eingetaucht. Manchmal trägt das Leben Hoffnung, und wir glauben, schreiten…
Und dann war es still Er trat ins Haus, ein Sieger nach der Schlacht, in Händen Wein und Rosen, rot wie Blut. „Hör zu, mein Schatz, ich hab es weit gebracht!“ –Sein Stolz brannte wie lodernde Feuerglut. In seinem Kopf nur Zahlen, Aufstieg, Macht, der wichtigste im Spiel der Eitelkeit. Er sah nicht, dass in…
Wenn Liebe zusehends stirbt Wenn Liebe stirbt, dann stirbt sie ohne ein weiteres Wort. Denn das Gesagte, wurde nicht ernst genommen und so ging sie fort. Wo einst mal Wärme war, zieht nun Kälte ein. Keiner versteht den anderen mehr, ein jeder fühlt sich allein. Die Liebe, sie ist erstickt… an Gleichgültigkeit und fehlendem Respekt.…
Das Gedicht „Eine Wolke möcht‘ ich sein“ ist eine romantische Sehnsuchtslyrik, die das Gefühl der Verbundenheit, Leichtigkeit und zärtlichen Nähe zu einer geliebten Person ausdrückt. Durch Metaphern wie Wolke und Schmetterlingsflügel werden Gedanken der Geborgenheit und des Loslassens von Zeit und Raum vermittelt, abgerundet durch ein PS, das zu Achtsamkeit und Gelassenheit aufruft. Analyse und…
Wenn die Liebe stirbt Wenn die Liebe stirbt, dann stirbt sie oft ohne einen Laut. Sie fault und fault ganz langsam, bis man sich nicht mehr vertraut. Sie erstickt an Unrat, an Schmutz und an Stein. Da wo einst mal ein Licht war, kehrt nun Dunkelheit ein. Die Liebe stirbt dort, wo keiner mehr… nach…
Verliebe Dich in mein wahres Ich! Bitte verlieb dich nicht in mich, für das was ich habe, wie ich aussehe oder was ich trage, wie mein Haar gestylt ist oder nicht, wie hübsch es aussieht, mein Gesicht. Verlieb dich in meine out of bed Frisur, in meine müden Augen und nur halb rasierten Beine. Küsse…
Das Gedicht „Abgeschlossen“ thematisiert den emotionalen Prozess des Loslassens und der inneren Befreiung nach dem Ende einer Beziehung oder einer tiefen emotionalen Bindung. Erklärung Das Gedicht beschreibt detailliert, wann eine emotionale Angelegenheit – sei es eine Liebe, eine Freundschaft oder eine schmerzhafte Erfahrung – wirklich abgeschlossen ist. Das Gedicht verwendet Metaphern wie „Windhauch, der streift“,…