In blauen Tiefen

1 Minute

Kaum fassbar, wie in jenen Augen, die
tief wie dunkle Glyphen steh’n, die
Lieder meines Schicksals tauchen,
um dort im Blauen aufzugehen.

Ich wage mich auf jene Meere,
die Seele wird zum Segel nun,
bis ich am fernen Ufer kehre,
um sanft in deinem Sand zu ruh’n.

Wo Feuer fern am Himmel lohen und
weiß der Strand im Sternlicht liegt,
entflieh‘ ich all den Stunden, flohen,
als Zeit in Wahnsinn sich besiegt.

Ein Rufen, leis’ im Wind verloren, ein
Flüstern, das dem Mond entsprang,
hat mich für jenen Wald erkoren,
dem ich mit blindem Sinn erlag.

Dort fließt ein Bach in Rosenfarben,
der sanft durch zarte Wiesen rann,
er heilt die alten Sehnsuchtsnarben
und zieht das Herz in seinen Bann.

Ein Duft, ein Ort, ein ew’ger Friede,
in dem die Welt sich neu verwebt;
es ist das Ende aller Lieder, wo meine
Seele ewig lebt. „Hüte die Sterne…

eh’ sie verglüh’n, hüte die Träume, eh’
sie entflieh’n. Denn wo die Sehnsucht
am tiefsten brennt, man oft erst am
Ende die Wahrheit erkennt.“

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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