Einst war er jung, der Geist so hell,
belas sich klug an jeder Quell’.
Wo andre noch bei Google baten,
hat er die Antwort längst verraten.
Sie flüsterte: „Wie viel du weißt“,
vom tiefen Wissen ganz vereist,
und hoffte still, wie es so Brauch:
Er lächelt nur: „Du weißt es auch!“
Heut’ ist er Mann, der Sorge trägt,
der jedes Hindernis bewegt. Und
quält ihn auch das Küchen-Spiel,
er lernt es schnell, mit Herz und Stil.
Sie sagt ihm froh: „Du bist so gut“,
was ihm gut in seiner Seele tut, und
hört das Echo, sanft wie ein Hauch,
sein Lächeln spricht: „Du bist es auch!“
Ein Mann, genau wie sie ihn liebt,
der Zärtlichkeit im Sturm auch gibt.
Sein Fuß beim Tanze federleicht,
bis jede Zukunfts-Sorge weicht.
Sie sagt: „Ich liebe dich“, so klar, nicht
weil es Sitte immer war. Und sieht
im Blick, ganz ohne Rauch, sein
Herzenswort: „Ich liebe dich auch!“

Dana Stella Schuhr
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