Wie sehr ich deine Küsse miss, der
Lippen sanfte Finsternis, die weich
auf meine Sehnsucht treffen und
schweigend jeden Zweifel brechen.
Sie tanzen auf der nackten Haut,
wo sich ein leises Stöhnen staut,
erquicken mich im Liebesrausch,
ein zarter, seelenvoller Tausch.
Du wiegst mich in den Schlaf hinein,
auf meinem Mund ruht Frieden fein,
bis sanft das erste Licht erwacht
und neue Zärtlichkeit entfacht.
Wenn früh um sieben Macht und
Pracht die Liebesglut im Herzen
facht, bin ich im Glück vollkommen
rein, will maßlos dir ergeben sein.
Ich schlafe fest und friedlich ein,
dein Bild wird mein Begleiter sein,
bis uns ein neuer Tag begrüßt,
der Sehnsucht mit den Küssen süßt.
Verlang von mir, was du begehrt,
kein Opfer ist mir zu beschwert.
Doch deine Küsse – Sternen-zelt,
geb ich zurück für keine Welt.
Ein Hauch von Ewigkeit verweilt,
der jede Wunde leise heilt,
wenn deine Hand die meine hält
und uns ein helles Glück beseelt.
Die Zeit steht still, die Welt verblasst,
weil du mein Herz berührt hast, im
Gleichklang schlägt der Lebenssinn,
weil ich durch dich vollkommen bin

Dana Stella Schuhr

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