Die Architektur des inneren Friedens

1 Minute

Es war kein Zorn, es war kein lauter Streit,
kein trotzig Aufbegehren gegen dich.
Es war das Ernten einer reifen Zeit,
ein tiefes, stilles Aufwachen in mir.

Ich sah den Sturm, die Tränen im Gesicht,
ich sah die Masken, die du gern getragen.
Und plötzlich suchte ich im Dunkeln Licht
und fand die Antwort auf so viele Fragen.

Das Wort der Liebe wird so leicht gesagt,
doch echtes Schenken fordert Wahrheit
ein. Wer zu oft lügt und das Vertrauen
wagt, der lässt am Ende nur ein Herz allein.

Ich wähle Frieden. Nicht aus Bitterkeit,
auch nicht aus Kälte, die im Herzen brennt.
Ich wähle Weisheit und Gelassenheit,
weil meine Seele ihren Wert jetzt kennt.

Ein Partner glänzt – doch Drama kostet
Kraft, Betrug und Zweifel sind zu teuer nun.
Ich schütze das, was neues Leben schafft,
und lass mein Herz in seiner Ruhe ruhn.

Wer tief verletzt die Dunkelheit durchbrach,
der weiß, wie kostbar eigner Frieden ist.
Ich folge nicht mehr deinem lauten Ach,
weil du im Nehmen dich so oft vergisst.

So geh ich fort, ganz leise, ohne Groll,
und bleibe mir in meiner Liebe treu.
Mein eignes Licht ist, was mich leiten
soll, ich atme tief und werde wieder frei.

Und auch für dich erhoffe ich das Licht,
dass deine Seele ihren Frieden find’
und heilt. Ich geh in Liebe, doch ich richte
nicht – wir haben unsre Zeit nun reif geteilt.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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