Ich spüre es schlagen in meiner Brust,
es pumpt das Blut, vertreibt den Frust.
Die Schmerzen vergehen, mit ihnen der
Sinn, dass ich noch länger so traurig bin.
Der Kummer wird klein, die Hoffnung so
weit, sie strömt durch die Seele, macht
sich bereit. Sie wächst und sie steigt wie
eine Flut, voller Euphorie und neuem Mut.
Oh Wundertüte, wie hab ich dich vermisst,
jetzt, wo der Kummer endlich vergisst. Ich
stehe aufrecht, seh dich wieder an, weil ich
mein Herz mir nicht mehr stehlen kann.
In deinem Blick erblicke ich ein Zelt,
ich schaue hinein – du bist meine Welt.
Nie mehr leiden, nie mehr Qual, das
Ende der Angst, die Freiheit der Wahl.
Nur du und ich, wir beide allein, das
wird unsere Zukunft, so soll es sein. Ich
schließe die Augen, ich zähle bis drei:
Eins, zwei … und ich bin endlich frei!
Freiheit ist nicht nur, tun zu können
was man will, sondern vor allem, nicht
tun zu müssen, was andere wollen.

Dana Stella Schuhr
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