Das Fass ohne Boden

1 Minute

Du warst da, mit off’nen Armen,
voll Liebe, Güte und Erbarmen.
Du hast gekämpft, du hieltst mich
fest,doch ich war flüchtig wie der Rest.

Ich suchte Licht in fremden Blicken,
um mein zerbroch’nes Ich zu flicken.
Ein neues Kribbeln, fremde Reize,
weil ich mit mir im Innern geizte.

Ich war ein Fass, das keinen Boden fand,
verloren in mir selbst, außer Verstand.
Nicht weil du fehltest oder zu wenig warst,
sondern weil ich meine Leere nicht erspart’.

Ich suchte nicht Liebe, ich suchte den Kick,
als Flucht vor dem eigenen, hohlen Geschick.
Wer sich nicht spürt, braucht das Drama im
Außen,ein lautes Beben statt innerem Sausen.

Ich kannte den Wert meiner Seele nicht mehr,
das Herz war so hungrig, das Innere leer. Doch
heute bin ich endlich bei mir angekommen,
hab mir die Zeit für die Stille genommen.

Das Loch ist geschlossen, die Sucht ist vorbei,
erst durch mich selbst wurde ich wirklich frei.
Ich brauche kein Fremdes, um ganz zu bestehen,
ich kann nun die Fülle im Bleiben auch sehen.

Denn wahre Liebe kann erst dann gedeih’n
,wenn wir lernen, uns selbst ein Zuhause zu
sein. Aus dem Überfluss schenk ich nun, das
ich hab, weil ich mir die Liebe zuerst selber gab.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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