Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedanken

  • Etwas in mir

    Etwas in mir ist stets hungrig, und ich kann nichts Rechtes finden, keine Nahrung auf den Fluren meines effizienten Lebens. Etwas in mir will nicht lügen … sich nicht dauerhaft begnügen mit den leuchtenden Reklamen, die den Abgrund überstrahlen. Etwas in mir möchte frei sein von der Angst nicht zu genügen, von der Sorge zu…

  • Ich liebe laut, ich liebeleise. Lege meine Seeleauf eine geheimnisvolleReise. Es beginnt mit hier undendet da und dazwischenist alles wunderbar. Gefälltes mir, so bleib ich stehn. Schließe die Augen undkann trotzdem sehn.Ich fühle alles intensivund ordne die Gedanken. Es war nicht immer konstruktiv,dafür Liebe ich mein Handeln.Wenn ich dann zurückblicke,wie weit ich schon gegangen bin.…

  • Du wunderschöne und zerbrechliche Seele, du schaffst alles, wenn du es nur willst. Und sie weiß um ihren Weg und um die Zerbrechlichkeit, aus der sie erwuchs. An manchen Tagen ist dein Herz so schwer, dass es dir den Atem nimmt. So kraftlos und müde. Einsamkeit unter Vielen. Ungehört, ungesehen. Aber, du hast niemals aufgegeben.…

  • Ohne Worte

    Ohne Worte Nur durch Taten, ohne Worte, fehlt dem Geist der rechte Ort. Ob nun laut, ob leise Schwingung, Heilung bringt nur die Besinnung, die durch Worte sanft geschieht, wie ein tiefes, altes Lied. Schon der Herr rief diese Welt durch sein Wort ins Himmelszelt. Drum sei mild, wenn dir auf Erden Wortversprechen brüchig werden.…

  • Manchmal denke ich, ich habe keine Kraft mehr und trotzdem lebe ich. Manchmal vergesse ich, wer ich bin und was ich eigentlich will und trotz dem mache ich weiter. Manchmal verdränge ich alles, weil ich es nicht mehr aushalte und trotz dem holt es mich immer wieder ein. Manchmal weiß ich nicht, was ich fühle…

  • Hashimoto: Wenn dein eigener Körper zum ungebetenen Gast wird Stell dir vor, du wachst auf und fühlst dich, als hättest du die Nacht durchgearbeitet – dabei hast du zehn Stunden geschlafen. Stell dir vor, dein Gehirn liegt in dichtem Nebel, Worte entgleiten dir, und deine Kleidung wird enger, obwohl du kaum etwas isst. Das ist…

  • Vom Warten und Wagen Wart’ nicht zu lang mit jenen Worten, die schwer in deinem Innern beben. Gefühle, die an dunklen Orten sich stauen, fordern ihren Segen. Denn was man heute lösen könnte, bevor die große Leere bricht, ist das, was uns als Heilung gönnte, ein wärmend’ Wort, ein helles Licht. Pack’ Mut und Einsicht…

  • Du verliebst dich in einen durchschnittlichen Mann. Nicht in den Typen mit Millionen auf dem Konto, nicht in den durchtrainierten Überflieger, sondern in den, der dich ehrlich liebt, dich zum Lachen bringt und dir das Gefühl gibt, gesehen zu werden. Und kaum ist er an deiner Seite, sollen sich plötzlich all seine Eigenschaften ändern, damit…

  • Ein falsches Wort

    Ein falsches Wort Ein falsches Wort, ein Blick zu viel, schon schweigst du stolz im Gegenspiel. Distanz wird zwischen uns zur Mauer, aus dickem Kopf und Herzensdauer. Das Recht zum Groll hab ich gelassen ganz dir allein – ich kann’s kaum fassen. Ich spür genau, in deinem Sinn ist heut kein Platz für das, was…

  • Willkommen in meinem Hafen Mein Schreiben, über mich, über meine Gefühls- und Seelenwelten, all das Hinaustragen in die weite Ferne. Mein „So geht es mir“, mein „so fühle ich“,mein „Das bewegt mich“, all das schriftliche Hinausschreien und Worte zu Bildern malen. All das, dient mir und räumt mich auf. Ich verarbeite und schicke Wortfetzen, Zeichen…

  • Das ist ein unglaublich reflektierter und ehrlicher Erfahrungsbericht. Er beschreibt psychologische Dynamiken, die weit über das Klischee vom „Fremdgehen, weil der Partner nicht gut ist“ hinausgehen. Deine Schilderung deckt sich mit psychologischen Erkenntnissen zu Fremdverliebtheit und innerer Leere: Der Kern deiner Botschaft: Von der Abhängigkeit zur Eigenliebe Was du als Heilung beschreibst – sich selbst…

  • Dieser Satz hätte damals von mir sein können. Ich hatte mich sozusagen fremd verliebt. Nicht, weil ich ein schlechter Mensch bin. Nicht, weil mein Partner schlecht war. Sondern weil ich mich selbst nicht (mehr) gespürt habe. Er war liebevoll. Er war da. Er hat für unsere Beziehung gekämpft. Aber ICH war nicht bei mir. Ich…

  • In liebevollem Gedenken an eine wahre Liebe Es war nicht nur die Zeit, die sie verband, sondern die Entscheidung, jeden Schritt gemeinsam zu gehen. Fünfundfünfzig Jahre lang teilten sie das Brot, die Sorgen und die unzähligen kleinen Glücksmomente, die ein Leben groß machen. An jenem Abend am Grab lehrte uns unsere Mutter die höchste Form…

  • Er schreibt ihr eine Nachricht in der steht, dass es ihm so unfassbar leid tut, dass es ihr seinetwegen so schlecht geht und dass er sich wünschen würde, irgendetwas tun zu können. Und sie antwortet ihm, ich sehe das so, der Schmerz,die Traurigkeit und die Sehnsucht die da sind, sind ein Zeichen dafür, dass ich…

  • Der stille Sieg stehst im Sturm und hältst dagegen, verweigerst starr dem Wind den Lauf. Du suchst im Gestern deinen Segen und gibst das Kämpfen niemals auf. Doch Widerstand ist wie eine Schranke, die dich im Gestern fest erfriert. Ein bitt’rer, lähmender Gedanke, bei dem man stets am End’ verliert. Akzeptanz ist nicht das Ja…

  • Menschlichkeit

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    Menschlichkeit Es gibt Momente, grau und schwer, da sucht das Herz nach tief’rem Sinn. Zählt heute nur noch das „Wie sehr“ – wo blieb das echte „Wer ich bin“? Wenn Macht und Glanz die Sicht verstellen und Gier den freien Blick verbiegt, vergessen wir an dunklen Schwellen, was jenseits aller Zahlen… liegt. Doch Menschsein heißt:…

  • Diese Frau

    Ich habe diese Frau mal gehasst. Ich konnte sie nicht lieben, wie sie ist. Ich habe ihre Lügen genährt und ihr gesagt, dass sie nicht gut genug ist. Ich habe es anderen erlaubt ihr zu sagen, dass sie nicht gut genug ist. Ich habe erlaubt, dass sie gebrochen wird. Ich habe zugelassen, dass man sie…

  • Der Griff ins Gestern Die Hand schließt sich um scharfes Glas, das Fleisch zerbricht, die Wunde klafft. Kein Mensch hält fest, was ihn verletzte, weil uns der Schmerz den Instinkt schafft. Man lässt es fallen, weicht zurück, beschützt die Haut, den Augenblick. Doch blickt man in die Seelenwelt, wo unsichtbares Glas uns schneidet… da zeigt…

  • Vor einiger Zeit konnte man am Eingang eines Fitnessstudios ein Schild mit dem Foto einer jungen übergewichtigen Frau sehen, auf dem stand : “ Willst du diesen Sommer eine Meerjungfrau oder ein Wal sein ? „ Eine Frau, deren Aussehen unbekannt ist, hat die Frage folgendermaßen beantwortet : Sehr geehrte Damen und Herren, Wale sind…