Was ist, wenn ich entscheiden muss,jedoch nicht weiß, wie man das dennmacht? Flieh ich in diesen, jenen Fluss?Wer hat die Feuersbrunst entfacht? Verliert am Ende mein Verstand?Gewinnt das Herz die Oberhand? ImKopf herrscht längst Gemischtsalat,mein Herz schreit mich verzweifelt an… und ich versuche den Spagat vonEnd zu End, so gut ich kann. Wasist, wenn die…
Es ist vorbei, es geht nicht mehr, undwünschten wir uns noch so sehr, denGraben, schmal bis zum Verschwinden,dann mit kurzem Schritt zu überwinden. Wie einfach wäre dieser Schritt! –Doch Stolz trägt keine Liebe mit, erunterliegt den schweren Lasten undkommt zur Lebzeit nicht zum Rasten. Das Schlimmste ist auf dieser Welt,der falsche Stolz, den Hass erhält,er…
Ich war der Mensch Ich war der Mensch, der für andere den Ozean überquerte- selbst für jene, die still und leise, nicht einmal die Straße schritten, auf meine Weise. Ich trug die Schuld in mir, ohne Grund, entschuldigte mich, mit offenem Mund. Es dauerte lang, bis ich verstand, woher das Ringen in meinem Inneren stammt.…
Kampf dem Trödel! Die Zimmer sind gefüllt mit Tand, Zinnober, Nippes und Klimbim, Regale, Truhen, jede Wand, entfesseln in mir wilden Grimm. Zeit für den Griff zum blauen Sack, jetzt ist ein Kreuzzug angesagt: Hinein, verstaubtes Lumpenpack, ihr habt mich unnütz lang geplagt! Ein bisschen unwohl ist mir schon bei diesem oder jenem Stück, wie…
Ich bin Ich bin der Klang in deiner Stimme, ich bin das Schwanken deiner Sinne, ich bin der Regen in der Nacht, in der du traumlos aufgewacht. Ich bin der Blume duftend Blüte, ich bin des Baumes weise Güte, bin dir die Hoffnung in der Zeit, die Melodie der Einsamkeit. Ich bin der Fluch, die…
Fürs Verlieben, dacht ich, wär ich zu alt.Der Kopf erwählt sie, das Herz sei kalt.Dieser Tage scheint doch mein Herz geflickt.Der stattliche Mann mich nachts erquickt. Gedanken von dir, reichen alleine schonaus, bringen tiefes Sehnen mir ins Haus.Möge der Traum auf ewig bestehen,-so viel Schönes hab ich nie gesehen. Das Vergangene zeigt mir die Zukunft…
Worte Ist es das was uns verbindet? Ich will nicht, dass es schwindet. Deine Worte so sanft und weich. Der Vorrat aus einem unendlichen Teich. Ich genieße jeden einzelnen Satz. Jedes Wort, jedes Komma hat seinen ganz eigenen Platz. Einen Platz. In der Nähe meiner Seele. Und nein, die Frage ist nicht, ob ich mich…
Dieses Gedicht beschreibt eindringlich den Übergang von schmerzhaftem Verlust zu einer neu gefundenen inneren Stärke. Zusammenfassung der Kernthemen: Kurze Analyse der Form:Die Sprache ist bildhaft und emotional, wobei die Metapher der „Glut“, die „tausend Tag“ schwelt, besonders hervor sticht – sie deutet an, dass Liebe bleibt, auch wenn die Beziehung endet.
Mein Lebens-Buch Dunkelheit umhüllt die Erde, sacht mit einem schwarzen Tuch, stille sitze ich und öffne leise sanft mein Lebens- Buch. Lies von Krankheit grosser Trauer- um verlorenes Liebes – Glück von der Hoffnung die begraben, niemals kehrt zu mir zurück. Baute Mauern um die Seele,- schloss die Tür zu meinem Herz, ließ die Tränen…
Du und ich: ist ein tief berührendes Gedicht, das mit starken Gegensätzen spielt. Die Metaphern von Weite und Geborgenheit (Sterne/Zelt), Natur (Baum/Blatt) und Licht (Sonne/Licht) zeichnen das Bild einer fast schmerzhaft engen Verbundenheit. Besonders die Wendung in der letzten Strophe – der Übergang von Licht und Wonne hin zu Abschied, Moll und dem Zerbrechen – verleiht dem…
Du mit ihr Warum belügen wir uns beide selbst so sehr? Du weißt, ich spüre es doch. Ich weiß, du schaust noch, aber ich sehe Dich nicht mehr. Oder irre ich mich, denkst du abends doch an sie und nicht an mich? Kann es sein? Änderten deine Gefühle sich? Sie blickt dich an, wie ich…
Ich bin die Sterne,du bist mein Zelt,ich deine Ferne –und du meine Welt. Du bist der Baumdas Blatt bin ich,du mein Traum,Nichts, ich für dic. Du bist die Sonne,ich bin ihr Licht,du, meine Wonne,ich, die zerbricht. Du bist der Abschied,ich bin sein Klang-in Moll, du das Liedund ich sein Gesang. PS:Du und ich = wir,ein…
Furchtlos Ich zeichne ein Dreieck in feuchtwarmen Sand und schaue hinaus auf die Wellen: So friedlich und rein liegt der glitzernde Strand… der richtigen wie Trost, klingt der Seelöwen Bellen. Ich schreib deinen Namen in feuchtwarmen Sand und trag deinen Ruf in den Ohren… als damals dein Körper im Meere verschwand, da war all mein…
Bereue nie, ein guter Mensch gewesen zu sein, auch nicht gegenüber den falschen Leuten. Dein Verhalten sagt alles über dich aus und ihr Verhalten sagt genug über sie aus. Bereue nie die Freundlichkeit, die du gezeigt hast, auch nicht gegenüber denen, die sie vielleicht nicht verdient haben. Ein guter Mensch zu sein, auch gegenüber den…
Wenn das Leben dich zerbricht, dann weil du bereit bist, anders zusammengesetzt zu werden. Jedes Stück von dir, das sich zerbrochen fühlt, ist ein Stück, das einen neuen Ort, einen neuen Zweck, eine neue Bedeutung finden wird! Vertraue darauf, dass die Risse dort sind, wo das Licht hineinkommt. Und ja, manchmal finden wir in unserer…
Ohne dir etwas beweisen zu müssen, siehst du mich, so wie ich bin. Unvollkommen und vollkommen. Empfängst du mich mit deinen wärmenden Küssen. Ohne dir etwas beweisen zu müssen, nimmst du mich, so wie ich bin, mit allen Stärken und Schwächen, verleihst Du meinem Leben einen strahlenden Sinn. Ohne dir etwas beweisen zu müssen, schwimmst…
Manchmal treten Menschen in dein Leben. Menschen, die nicht für den Rest deines Lebens bestimmt sind. Und doch, wir bleiben für eine gewisse Zeit an ihnen kleben. Wir nehmen alles mit, weil wir die Zeit kennen und das ist in Ordnung. Nimm mit, was dich irgendwie bereichert. Beobachte die Wirkung. Und die Erkenntnisse werden behutsam…
Verbotene Liebe Warum mussten wir uns kennen lernen? Das erste Mal als mich mit dir unterhalten habe, hätte ich niemals gedacht, dass der Gedanke an Dich irgendwann so weh tun wird. Als ich merkte was ich fühle, war es bereits zu spät! Es fällt mir zu schwer. Jeden Tag weine ich, höre Musik und denke…
Es war einmal ein kleines Märchen, das ließ ich in mein Herz hinein. Es handelte von kargen Lärchen und einer Feder, wunderfein. Die Feder schmückte einst den Hut des Königs einer schroffen Insel, die Xiximbara ward genannt – den meisten sicher unbekannt – dort gab es ganz besondere Pinsel und Menschen mit nur wenig Mut.…
Kopf ist still, ganz ohne Worte, liest du von den Lippen ab. Dein Arm ist einer dieser Orte, in dem ich die Welt vergessen hab. Hab vergessen alle Qualen, Pflichten, Pein… und Eifersucht will den Frieden immer wahren, bist des Alltags meine Flucht. Dein Atem so sanft, er umspült weich die Haut. Die Lippen sind…