Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Irgendwann lernst du, dass nicht jeder Mensch die gleiche Tiefe besitzt wie du. Manche können mit Gefühlen nicht umgehen, weil sie nie gelernt haben, ihre eigenen zu tragen. Menschen können dir nicht geben, was sie sich selbst nicht geben können! Erwarte keine Ehrlichkeit von Menschen, die sich selbst belügen. Erwarte keine Loyalität von Menschen, die…

  • Zwei Menschen ertrinken. Der eine – den ich liebe. Der andere – der mich liebt. Früher hätte ich gezögert, keine Sekunde. Ich hätte den gerettet, den ich liebe. Weil Liebe für mich bedeutete, alles zu geben – auch wenn nichts zurückkam. Heute denke ich anders. Nicht aus Kälte, sondern aus Erfahrung. Denn ich habe gelernt:…

  • Nicht- Haben- Dürfen! Ich würd dir gerne sagen, welcher Wunsch in meiner Seele gärt. Es ist dein viel zu naher Atem, der ein Feuer in mir nährt. Mein inneres Beben, wenn deine Hand durch meine Haare fährt, ist nicht zu beruhigen, weil es von deiner stillen Liebe zehrt. Die unterdrückte Lust auf dich, lässt mich…

  • Wunschgedanken

    Wunschgedanken Streichle meine Seele umschmeichle meinen Geist, so weck in mir Gefühle, dass mir’s mein Herz zerreißt und küss mir meine Lippen, als gäb’s nur diesen Kuss, verwöhn mir meinen Körper, bring… mich in den Genuss, der Erde zu entfliehen, im Nichts nicht mehr zu sein, mich göttlich zu er- heben vor Glück möcht ich…

  • Der normale Menschenverstand würde sagen: Wer so unmenschlich handelt, dem kann man nicht verzeihen. Solche Menschen muss man verachten. Und ja, ich tat das aus Schmerz, aus Wut, in Momenten, die kaum auszuhalten waren. Es waren keine Fehler. Es waren bewusste Entscheidungen. Sie sollten verletzen – und sie taten es. Doch vielleicht…waren genau diese Extreme…

  • Der Vorschlaghammer

    Komm einfach runter vondeinem Thron, wer wurdedort jemals geliebt und –brauchte auch nicht zu lieben. Härter als jeder Stahl, ist deineGedanken Qual, dicht gewebtauch der Vorhang aus Worten,wenn auch von geistigem Rang. Sei kein Tor, schraub‘ Dich nichtkünstlich empor, hau doch liebermal auf den Tisch, zieh vom Tellerden Fisch, ist auch in der Liebe ……

  • Die Sehnsucht ist stets ein Element des Lebens Eine welke Rose in der Morgensonne, bricht den Spiegel der Zeit. Das Wasser so ruhig, die Wogen so sanft. Das Licht streichelt langsam die gleitenden Wellen. So denke ich an dich, mein Herz. Du lässt meine Schatten erhellen, schwindet die Trauer- der Schmerz. Wo du die Welt,…

  • Mein Tag war rau und hart gewesen, ganz nach dem Motto: Nichts als Spesen. Daran war nichts mehr zu versauen – doch du hast mich fast umgehauen… als ich dein schönes Angesicht erblickte im Reklame- Licht. Potzblitz! In mir flammten tausend Herzen, sowie ein Heer aus gleichviel Kerzen vor Augen und von Amors Pfeilen… getroffen,…

  • Irgendwann

    Irgendwann, da sehen wir uns wieder, es wird einst kommen, dieser schöne Tag, ich küsse deine Hände, knie vor dir nieder und hör von fern, den ewigen Glockenschlag. Die Welt steht still, wenn wir uns wieder finden, der Traum vom Glück sich einst erfüllt. Kein Opfer und auch keine Sünden, kein Schleier, der uns sanft…

  • Die Antwort der Stille Die Nacht mag lachen, kalt und laut, auf das, was wir uns einst vertraut. Doch jeder Rückstau bricht sich Bahn, verliert am Ende seinen Wahn. Das Licht ist fern, doch nicht erloschen, auch wenn die Tränen ungebrochen dein Innerstes nun starr gefrieren –man darf sich selbst nicht ganz verlieren. Die leere…

  • Wohin ist der Sinn?

    Wohin ist der Sinn? Ich will von hier fliehen, meine Wege ziehen, und gefällt es mir hier, wäre ich jetzt endlich schon bei dir. Ich möchte was riskieren, mich ein bisschen verlieren, um mich wieder zu finden, mich erstmal an Nichts binden. Als ich fort war, da war es da, ich habe mich lebendig gefühlt,…

  • Die Macht des Wie

    Manchmal liegt die ganze Wahrheit eines Moments nicht im Was, sondern im Wie. Nicht das Wort selbst trägt Bedeutung, sondern der Ton, in dem es gesprochen wird. Nicht die Tat allein zählt, sondern die Haltung, mit der sie getan wird. Ein „Wie“ kann trösten oder zerstören. Es kann Brücken bauen oder Mauern ziehen. Man kann…

  • Ich will mich nicht mehr damit beschäftigen müssen, warum sich einige Menschen immer noch wundern, dass ich keine Nähe mehr zu ihnen suche. Manchen habe ich bereits erklärt, dass ich das tue, nachdem mir aufgefallen ist, dass mir kein echtes Interesse entgegengebracht wird. Sobald ich merkte, dass ich nur als Ego-Booster, Lückenfüllerin oder Dienstleisterin vom…

  • Der Anker im Nu

    Der Anker im Nu Hörst du das Schweigen zwischen den Worten? Es öffnet die Türen zu inneren Pforten. Kein Müssen, kein Sollen, kein Jagen nach Zielen, nur spüren, wie sanft sich die Stunden anfühlen. Es gibt keine Schuld in der ziehenden Wolke, kein Gestern, das dich wie ein Schatten verfolge. Nur das Klopfen des Herzens,…

  • Jemanden zu lieben ist nicht immer einfach. Es gibt Tage voller Lachen, vertrauter Blicke und endloser Umarmungen. Aber es gibt auch Momente des Zweifelns, der Distanz, von Worten, die nicht hätten gesagt werden sollen. Ihr wart nicht das perfekte Paar, das in Filmen uns immer gezeigt wird, aber ihr wart echt. Echt in euren Unvollkommenheiten,…

  • Breadcrumbing

    Breadcrumbing bedeutet, dass sich jemand für dich nur minimal interessiert, aber dich emotional an der Leine hält. Kleine Aufmerksamkeit, große Verwirrung. Erkenne diese subtile Manipulation! Breadcrumbing ist eine manipulative Taktik, bei der jemand sporadisch kleine Signale des Interesses sendet, um eine andere Person auf Distanz zu halten, ohne eine ernsthafte Beziehung einzugehen. Es hinterlässt die…

  • Das Leuchten in dir

    Das Leuchten in dir Wer lernt, das eigene Licht zu hüten, lässt in der Seele Blumen blüten. Denn wer den Frieden in sich selbst erkennt, nicht länger gegen fremde Spiegel rennt. Du musst nicht fehlerfrei und makellos sein, um wertvoll zu glänzen im Sonnenschein. Die Last, die du trägst, wird zum Fundament, für einen Menschen,…

  • Es gibt Menschen, die sich an mich liebevoll an mich erinnern werden- und manche werden sich mit Groll an mich erinnern. Das ist nicht widersprüchlich, sondern konsequent. Jeder hat in mir das genaue Spiegelbild dessen geweckt, was er gesät hat. Ich war nicht für alle gleich, weil nicht alle gleich kamen. Ich bin kein Tempel…

  • Dieses Gedicht ist eine tiefgründige, surrealistische Reflexion über Altern, Stillstand, Angst vor dem Leben und die Flucht in innere Welten. Es kontrastiert zwei Seinszustände (oder zwei Aspekte einer Persönlichkeit) vor der Schwelle des Spiegels. Hier ist eine Analyse der zentralen Aspekte: 1. Die zwei Frauen (Strophe 1 & 5) 2. Der „Antitag“ und der Spiegel…

  • Vor dem Spiegel

    Vor dem Spiegel Vor dem Spiegel sitzen 2 Frauen, einer bereitet das Rausgehen grauen, die andere geht durch den Spiegel, die eine hat vor der Tür zehn Riegel. Hinter dem Spiegel gestern abgetaucht, im Moment der Glocken-Spiel, braucht zum Tanzen im Kreis und immer wieder. Die andere sucht noch ihre Lieder. Ich weiß doch nicht…