Ich gab dir Vertrauen, gab Liebe und Zeit,
doch Erwartung wich der Ernüchterung weit.
Wer Gefühle missachtet und Wahrheit verbiegt,
hat am Ende die eigene Achtung besiegt.
Ich warte nicht mehr, bis ein Urteil gefällt,
ich bin nun der Herr meiner eigenen Welt.
Zu müde zum Kämpfen um hohle Gesten,
ich trenne das Wahre nun von den Resten.
Die Masken, sie fallen, das Spiel ist vorbei, von
falschen Versprechen mach ich mich nun frei.
Was nützt mir ein Lächeln, das Lügen nur trägt?
Mein Herz ist von Ehrlichkeit tiefer geprägt.
Ich suche die Menschen, die aufrecht hier stehen,
die mutig und offen durchs Leben nun gehen.
Denn Wirbel im Rücken hat jeder als Kind,
doch Rückgrat nur jene, die wahrhaftig sind.

Dana Stella Schuhr
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