Vom Schatten der Liebe

1 Minute

Vielleicht war der Morgen zu früh uns erwacht,
vielleicht hat das Ende zu leise gelacht. Erst
wenn sich der Vorhang des Abschieds bewegt,
erkennt man den Schatz, den man lieblos gehegt.

Wird Reue genügen? Verblasst denn die Schuld je?
Verstehst du das Schweigen, tut’s heute noch weh?
Wir stolperten blind durch die eigene Furcht, ein
Herz ohne Kompass, vom Zweifel durchfurcht.

Wer kennt schon die Flut, eh die Woge ihn bricht?
Wer ahnt schon das Brennen, eh er sucht nach
dem Licht? Kein Gesetz schreibt der Liebe den Herz-schlag je vor, sie wählt sich ihr Echo, ihr eigenes Tor.

Ich wusste nicht, wie die Angst mich besetzt,
wie tief ihre Kralle die Seele verletzt.Aus Furcht,
dich zu fesseln, bot ich Freiheit dir an –und
vergaß doch zu sagen: „Bleib, solang man kann.“

Nun klafft dort eine Lücke, wo du einst gestanden,
die Sehnsucht zieht Kreise, sucht rettende Landen.
Ich will deinen Atem, den mir so vertrauten Klang,
den Rhythmus des Herzens, ein ganzes Leben lang.

Komm zurück aus dem Nebel, sei wieder mein Licht,
denn ohne dein Leuchten verblasst mein Gesicht.
Mein Sehnen, mein Abgrund, mein seligstes Glück –
wirf mein Herz nicht weg, schau einmal zurück.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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