Die schönen Hände und ein heller Blick,
verführten mich zu einer Wende, zu
einem sonderlich gewagten Glück. Nicht,
dass ich diese Geste falsch empfände!
Ich war in sie hinein verflochten. Uns
hielten andere als die Tageswände.
In mein Gebettet gabst du mir zurück,
was ich mir jämmerlich erfochten.
Ich ließ von mir – gewollt! – ein Stück.
Du hast es, wie erhofft, gefunden, du
nahmst die Verse in die Hände. Sie
haben dich an mich – und mich an dich…
gebunden. Nun ruht das Wort in unsrer
Mitte, ein Echo, das niemals verhallt.
Es lenkt die Herzen, lenkt die Schritte,
und gibt der Sehnsucht nun Gestalt.

Dana Stella Schuhr
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