Ich liebe dich noch, doch die Farben verblassen,
ich liebe dich leise, im Gehen, im dich- Lassen.
Nicht mehr wie am Anfang, mit brennendem
Licht,nur noch als Müdigkeit, die in mir spricht.
Ich wache auf und dein Schatten ist da, kein
schöner Traum, doch noch immer so nah.
Eine Erinnerung, die wie eine Wurzel verweilt,
während mein Herz die Risse nur mühsam verheilt.
Ich bete um Stille, ich bete um Nacht, die
Sehnsucht zu schreiben, wird oft noch wach.
Doch die Feder bleibt liegen, der Abschied ist
klar, ich will dich nicht zurück, so wie es mal war.
Es ist seltsam zu lieben und fortzugehen, den
Menschen zu suchen und ihn nicht mehr zu sehen.
Diese Liebe nützt nicht, sie hält mich nur fest,
wie ein vertrocknetes Blatt im verlassenen Nest.
Ich suche dich nicht mehr, ich bleibe hier stehen,
bis die Gedanken ganz ohne dich gehen.
Irgendwann werde ich ruhig und bei mir sein –
nicht nur im Leben, auch im Herzen allein.

Dana Stella Schuhr
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