Bittersüßes, wildes Brennen,
Herzens Sehnsuchtsmelodie!
Niemals will ich mich getrennen,
fortgeben werd‘ ich sie nie.
Klagelied in schweren Zeiten,
das mein Leben vorwärts treibt.
Sollte es von dannen gleiten,
weiß ich, dass mir gar nichts bleibt.
Mag das Stechen mich zerreißen,
macht es doch die Welt erst schön.
Will dich meine Liebe heißen,
dich an jedem Orte sehn.
Heißer Klang der Sinfonie,
die durch Flammen in mir spricht,
dass das Sehnen mich dorthin zieh’,
wo kein falscher Schein das Licht…
mir zur wahren Richtung wendet,
die zur höchsten Spitze führt,
wo der Zweifel endlich endet,
und die Seele Wahrheit spürt.
Doch ein Tag brach alles Jähe,
jede Aussicht schwand im Wind.
Dass ich nie in deine Nähe,
wo verbotene Wege sind.
Nichts ist schwerer, nichts brennt
tiefer, als zu lieben ohne Recht.
Als ob alles Schicksal schiefer, als
ob jeder Traum zerbrach in echt!
Feuersdurst, der mich befreit,
wenn die Sehnsucht selig brennt!
Flügel wachsen in der Zeit,
wo die Seele sich erkennt.

Dana Stella Schuhr

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