Wir säten Hoffnung in den falschen Boden,
und sahen zu, wie die Verbundenheit verdarb.
Im Rückblick heilen jene alten Wunden, die
einst im blinden Schmerz das Herz umwarb.
Nun blicke ich zurück mit klarem Auge,
verstehe, was im Sturm gefehlt,
warum das Alte sterben musste,
damit der Geist sich neu beseelt.
Kein Schicksal steht in Stein geschrieben,
wir sind die Hand, die Wege zeichnet, wählt.
Ein Scheitern ist kein blindes Sinken,
wenn uns am Ende die Erkenntnis stählt.
Die Pforten meines Seins bleiben geöffnet,
nicht Angst regiert, sondern die Achtsamkeit.
Ein Schutzschild, der mich weise leitet,
doch frei von Kälte, Bitternis und Neid.
Das Glück steht oft schon an der Schwelle,
ein leiser Gast, der auf Einlass hofft.
Wir müssen nur den Schatten weichen,
den alten Mustern, die wir lebten oft.
Was uns im Kern zusammenhält auf Erden,
ist kein Vertrag, kein stummer Zwang.
Es sind die Werte und die Menschlichkeit,
die uns verbindet jetzt und – ein Leben lang.
So blickt das Auge mutig nach ganz vorne,
wo neues Licht den Horizont erhellt.
Aus jedem Sturm, der uns einst beugte,
erwächst die Kraft, die uns im Morgen hält.
Der Weg liegt frei, die Wahl liegt in den Händen,
ein jeder Schritt schreibt neue Lebenszeit.
Das Herz bleibt offen, weise und empfänglich,
für das, was kommt – fürs Glück bereit.

Dana Stella Schuhr

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