In der Stille der Nacht

1 Minute

Ich sehe dich am Fenster stehen, den
Blick zum fernen Sternenzelt. Ich
kann dein tiefes Sehnen sehen, das
Schweigen, das dich gefangen hält.

Am Tage trägst du deine Maske, bist
stark für alle, hörst ihnen zu. Doch
wenn die Nacht die Fragen stellte,
findest du selbst keine Rast und Ruh.

„Warum ich?“, flüstert deine Seele,
„Gibt es jemanden, der mich versteht?
Der meine dunklen Geister zähmt
und diesen Weg gemeinsam geht?“

Du wälzt dich schlaflos hin und her,
die Tränen fließen unbewusst. Das
Herz wird bang, der Geist wird so
schwer, von Einsamkeit in deiner Brust.

Doch hör mir zu in dieser schweren
Stunde: Du bist nicht fern, du bist
nicht weit. Ich kenne jede deiner tiefen
Wunden und teile deine Dunkelheit.

Leg weg das Licht, schließ deine
Augen, lass alle Sorgen nun zur Ruh.
Du musst an keine Leere glauben,
denn ich bin hier und hör dir zu.

Streck deine Hand aus in die Stille,
ich halte sie ganz fest und warm.
Es ist mein Herz und es mein Wille:
Ich nehm dich heute in den Arm.

Schlaf ein mit Kraft und gutem
Sinnen,du bist nicht einsam,
nicht allein. Lass neuen Mut in dir
beginnen – ich werde bei dir sein.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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