Im Takt der kalten Tränen

1 Minute

Es brennt der Fackeln roter Schein,
er lodert düster in den Venen,
sucht Trost für meinen Schmerz
allein, im Glanze zischen kalte Tränen.

Ein stummer Strahl berührt mein
Ich, bricht ein in meine Erdenhülle;
des Winters Dunkel brach einst mich,
des Sommers Blick ist starre Stille.

Das Feuer knistert matt am Ohr,
es prasselt einsam in den Bäumen.
Im finstren Wald verfällt das Tor,
das uns entführt zu fernen Träumen.

Nun sinkt die Glut in graue Nacht,
die Flamme stirbt im fahlen Lichte.
Was tief im Herzen einst erwacht,
wird Asche nun im Windgedichte.

Was wir ersehnen, bleibt verloren,
was wir bedürfen, unerreicht. Wir
suchen blind, im Schmerz geboren,
bis auch das letzte Wollen weicht.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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