Das Herz, das bricht, verweigert das Diktat,
weil Tinte nicht den tiefen Schmerz benennt.
Es wählt den stummen, roten Pfad,
der sich als Spur ins weiße Laken brennt.

Was man bespricht, verblasst im Zeitenlauf,
die Worte weichen einer fahlen Spur.
Doch bricht der inn’re Strom der Trauer auf,
trotzt dieses Rot der Endlichkeit Natur.

Es will nicht nach dem Sternenhimmel greifen,
begeht nicht den Verrat am großen Wort.
Wo Illusionen in den Köpfen reifen,
schleppt das Schafott die letzten Träume fort.

Es fließt der Saft, der uns am Leben hält,
ungesehen in den kalten, harten Grund.
Weil jene Liebe, die in Trümmer fällt, uns
grausam schlägt und bricht zur selben Stund‘.

Das Gift des Schmerzes nährt sich aus der Nähe:
Du sitzt daneben, spürst dein Herz wie wild
schlagen. Und weißt, wie sehr ich dich auch vor mir
sehe: Die Distanz lässt sich im Geiste kaum ertragen.

Das Werkzeug Liebe läuft an sich perfekt, ein
reines Uhrwerk, das uns vorwärts treibt. Doch
wird der Mensch von Blindheit angesteckt,
bricht das Gefährte – und die Wunde bleibt.

Doch wo das Blut die alten Wunden schreibt,
beginnt der Strom des Lebens neu zu fließen.
Weil keine Nacht für alle Zeiten bleibt, wird
aus dem Schmerz ein neues Wachstum sprießen.

Das Wrack des Herzens lernt, sich selbst zu lenken, verlässt den Abgrund, blickt nach vorn, nach oben.
Wer loslässt, lernt dem Schicksal zu vergeben –
und wird im Frieden mit sich selbst gehoben.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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