Dein Blick wie sonnenhelle Weiden,
ein Rätsel durch die Ewigkeit. Ich
will dein Herz von Hüllen scheiden,
doch meine Angst steht noch bereit.
Was mir geschieht, ist nie geschehen,
in deiner Nähe, bang und stumm.
Kannst du die tiefen Wurzeln sehen?
Die Sehnsucht gräbt im Schmerz herum.
Oh sieh mich an, ganz ohne Maske,
kein Wort erklärt, was uns umfasst.
Leg dich in meinen Schoß und raste
mit deinem Herzen, ganz aus Glas.
Es ist zerbrechlich, klar und rein,
vollkommen doch im tiefsten Leid.
Lass es für uns ein Feuer sein,
erstick es nicht in Einsamkeit.
Red dir nicht ein, dein Herz sei Stein,
wenn es doch lichterloh verbrennt.
Nur wenn wir uns der Glut bereih’n,
wird Wärme draus, die keiner trennt.

Dana Stella Schuhr
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