Ein Tag im Mai

1 Minute

Wenn sanft der Mai die Knospen bricht,
fällt auf den Tag ein helles Licht.
Man rüstet sich mit bunten Gaben,
will an der Mutter Freude haben.

Doch hinter Blumen, Glas und Schein,
zieht oft die bange Frage ein:
Ist dies ein Fest der Herzlichkeit –
oder ein Zoll an eine Pflicht, der Zeit?

Das Gasthaus voll, die Tische schwer,
man schiebt die Liebe vor sich her.
Ein Strauß, ein Wort, ein kurzer Gruß,
weil man es heute eben muss.

Doch dort, wo kein Telefon erklingt,
wo Einsamkeit das Herz durchdringt,
wiegt schwerer als der tiefste Stein-
das schmerzhaft-leise „Alleinsein!“.

Wie kostbar ist die Lebenszeit,
bevor der Abschied steht bereit.
Was nützt der Kranz auf kaltem Grab,
wenn man die Hand nicht gehalten hat?

Viel reiner glänzt der Liebe Licht,
braucht sie den einen Feiertag doch
nicht. Denn wahre Ehr’ geschieht im
Stillen, um einer Mutter Herz zu füllen.

PS:
Ich wünsche allen Müttern
und ihren Lieben einen
zauberhaften Muttertag 🌹
und einen gesegneten
Sonntag ☀️

Herzliche Grüße ❤️
sendet euch
Dana
Stella

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert