Echo einer freien Zeit

1 Minute

Wir waren jene Generation,
die laut und frei im Gestern lebte,
als jede Straße, jede Station,
vor purer Lebenslust noch bebte.

Wir gingen zu Fuß den langen Weg,
die Schule fern, der Abend lang. Kein
Smartphone-Licht, kein digitaler Beleg,
nur unser eigener, wilder Tatendrang.

Im Sommer nass auf dem Fahrradsitz,
die Badehose trocknete im Wind. Im
Winter beim Schwarz-Weiß-Flimmer-Witz,
waren wir noch ganz und gar das Kind.

Wir kauften Vinyl, die Nadel sprang,
KISS-Poster hingen an der Wand.
Sperrholz-Gitarren und Mono-Klang,
mit Blasen an der Spielerhand.

In Schlagjeans und in hölzernen Clogs,
mit AC/DC auf dem Rücken aus Jeans.
Im Rauch der Pause, fern jedes Blogs,
war das Leben genau so, wie es schien.

Wir fuhren Moped, wir tranken das Bier,
wir tauschten die Ketten und lachten laut.
Probleme klärten wir jetzt und hier, auf
das Wort des Freundes war fest gebaut.

Keine App, kein Profil, kein digitales Netz,
nur das Schwarze Brett und der echte Kuss.
Die Freiheit war unser höchstes Gesetz,
bis zum letzten, nostalgischen Schluss.

Die Beatles, die Eagles, der Tramper-Pfad,
ein Festival-Sommer, der niemals vergeht.
Es ist die Zeit, die kein Morgen mehr hat,
weil sich die Welt heute anders dreht.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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