Ein Blick am Anfang, still und scheu,
ein Glühen, das im Innern schwoll,
das Herzgefühl, so fremd und neu,
von ungeahnter Sehnsucht voll.
Als deine Seel’ die Liebe fand,
begann dein Herz die weite Reise,
geführt von Amors linder Hand,
auf wunderbar geheim’ Geleise.
Es suchte Heimstatt, suchte Licht,
und fand an meine Brust den Weg;
fast unbemerkt, im Gleichgewicht,
bevor es sich zur Ruhe legt’.
Was ist’s, das nun in mir erwacht?
Ein zweiter Schlag, ein teurer Gast,
der fleißig nun bei Tag und Nacht
mir nimmt der Einsamkeit die Last.
Kein Blut ist’s, was die Kammern
füllt, die Liebe ist das Lebenslicht;
in deinen Schlag bin ich gehüllt,
bis dass die Welt in eins zerbricht.

Dana Stella Schuhr
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