Das Meer in mir

1 Minute

Ich treibe stumm im weiten Meer, die
Welt wird bleich, das Herz wird leer.
Wo einst ein Licht am Ufer stand,
reicht keine Hoffnung mir die Hand.

Der Leuchtturm ist im Nebel weit,
versunken in der Einsamkeit. Noch
wehrt sich zaghaft mein Verstand,
doch sinke ich zum Meeresgrund.

Wo Atmen schwer wie Eisen wiegt,
die Seele tief im Dunkeln liegt.
Ein tiefer Sturz, ein leiser Schmerz,
im Tränenmeer versinkt das Herz.

Doch wisse: Wenn die Tränen fließen,
wird neues Glück im Innern sprießen.
Wie Regen auf den Wüstensand,
so löst der Schmerz das Seelenband.

Was starr wie Stein als Mauer stand,
erweicht durch Tränen, Hand in Hand.
Lass sie nur rinnen, schwer wie Blei,
denn jede Träne macht dich frei.

In dunkler Nacht, im tiefsten Leid,
schenkt Weinen uns die Menschlich-
keit. Wer dankbar seine Tränen spürt,
wird sanft zurück zum Licht geführt.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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