Du liegst bei ihm, das Zimmer ist schwer und
still, doch tief in dir ist das, was deine Seele will.
Er schläft den Schlaf der sicheren Gewissheit,
während dein Geist die Fesseln bricht und zerreißt.
Es ist kein Mensch, für den dein Herz jetzt schlägt,
es ist die Welt, die nur dein Traumschloß trägt.
Ein Leben ohne ihn, in fremden Räumen, du
suchst die Freiheit in den tiefsten Träumen.
Du scrollst durch Bilder, suchst nach einem was wäre würde ich’s benennen?“ ,nach Farben, die in deinem Alltag nicht mehr brennen. Es ist kein Flirt, kein Wort, kein fremder Kuss, nur die Sehnsucht, die man still..
ertragen muss. Dein Gehirn simuliert, was die Seele vermisst, weil das, was du lebst, ist nur noch Funktionieren. Man nennt es harmlos, nur ein kurzes Spiel, doch dein Kopf ist schon fern, er hat ein neues Ziel.
Doch halt einen Moment und blick einmal zurück:
Was ist mit den achtzig Prozent von deinem Glück?
Die Stille, der Frieden, das vertraute Gesicht,
für zwanzig Prozent mehr, löschst du das Licht?
Wahre Liebe ist leise, sie glüht oft nur schwach, sie braucht dich am Tag, nicht nur nachts, wenn du bist wach. Bevor du gehst, in der Dunkelheit- ganz sacht, sprich aus, was dich einsam und traurig macht.
Denn wer innerlich geht, der geht ohne Ton,
verlässt eine Liebe, flieht vor dem Lohn. Doch
wer redet und kämpft, wer den Alltag gestaltet,
der sieht, wie die Liebe sich neu noch entfaltet.

Dana Stella Schuhr

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