Das Wetter weint im Urlaubsland,
der kalte Regen fällt auf Sand.
Du stehst am Fenster, starrst hinaus,
und Tränen folgen dem Applaus.
Doch suchst du hier am falschen Ort
das große, tiefe Glückswort dort.
Nicht Wolken haben dich verletzt,
es ist dein Ego, das sich setzt.
Das Leben formt sich nicht nach deinen Plänen,
es fließt vorbei an Wünschen und an Tränen.
Erst wenn das Nein in deiner Brust erfriert,
erkennst du, was das Glück im Innern schürt.
Denn was da ist, ist einfach da.
Der Regen fällt, der Schmerz ist nah.
Das Glück verlangt kein Schönheits-
kleid, es fordert die Ergebenheit.
Dies ist kein Kismet, kein Verzicht,
kein stummes Dulden im Gericht.
Es ist der Startpunkt aller Kraft,
aus dem die Seele Werte schafft.
Es fordert nicht, dass du es schön empfindest,
nur dass du dich mit dem, was ist, verbindest.
Ein klares Ja zur Wahrheit dieser Welt
ist das Fundament, das jede Seele hält.
Erst wenn das „Ja“ im Herzen brennt,
das Ego seine Schranken kennt,
wird der Verstand wie Liebe rein,
die stirbt, um ganz im Du zu sein.
Wie auch der Kranke tief versteht,
worum es im Geheimen geht:
Es ist, wie es ist. Ein klarer Blick.
Und im Akzeptieren liegt das Glück!

Stella Schuhr ⭐

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