Das Echo der Taten

1 Minute

Ein Wort ist leicht, wie Wind im Haar,
es schmeichelt sanft und flüstert
leise. Es malt dir eine Zukunft klar
auf seine ganz besond’re Weise.

„Ich liebe dich“, klingt süß und rein,
ein Schwur, der durch die Nächte hallt.
Doch bleibt das Herz danach allein,
wird selbst die wärmste Stimme kalt.

Die Psyche sehnt sich nach dem Licht,
will glauben, was die Lippen senden.
Sie sieht die Wahrheit oft noch nicht
und lässt sich von Versprechen blenden.

Ein „Ich verspreche, es wird gut“,
ist nur ein Pflaster auf dem Riss.
Es raubt dir langsam deinen Mut
und stürzt dich in die Ungewissheit.

Die Liebe spricht ohn’ jeden Ton, sie
braucht kein lautes, hohles Schwören.
Denn Worte sind oft nur der Lohn,
den Ohren, die zu gerne hören.

Sie zeigt sich im Respekt, der bleibt,
wenn keine fremden Blicke wachen.
Im Buch, das nur das Handeln schreibt,
in all den ungesagten Sachen.

Hör auf, dich mit dem Schein zu nähren,
der dich im tiefsten Innern bricht.
Du musst dir selbst den Wert gewähren
Wer dich nicht sucht, der will dich nicht.

Die Wahrheit liegt in dem, was fließt,
wenn alle Worte stumm verwehen.
Damit du deine Wunden schließt,
musst du nicht hören – sondern sehen.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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