Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Die Stimme in mir Habe früher meine Gedanken oft so ausgedrückt. Sehr lange her, vielleicht tut es mir gut. Hilft mir, mich auf diese Art wieder zu finden. Er denkt bestimmt… dass ich ihn kritisier‘, wenn ich sage: Ich bin auch noch hier. Bin nicht so toll. So wie er mich will, drum bin ich…

  • Wer dich wirklich will, der findet Zeit,weil sein Herz im Stillen schreit. KeinMensch ist je zu sehr gebunden, dennfür das, was zählt, wird Zeit gefunden. Wer liebt, der sucht, wer mag, der bleibt,egal, welche Stunde die Uhr ihm zeigt.Kein Schweigen, das den Zweifel nährt,kein Fehlen, das dein Herz zerstört. Wer will, der wird sich für…

  • Ich hab dich nicht vergessen, oh nein,aber ich ließ die Gedanken an dichsein. Nicht aus Wut, oder aus Hass,aber deine Blockade, die machte das. Du hast ewig lange geschwiegen, obwohlIch wußte, es würde nicht an mir liegen,war ein letztes Zeichen von dir so langeher und nach 3 Schreiben an dich, wurde… ich auch leise, hatte…

  • Geschick, wenn aus Freundschaft Liebe wird Es strebt mein Herz hinaus aus seinen Zwängen, strebt machtvoll hin zu Deinem Herzen, ist müde vom Lachen, matt vom Scherzen und fühlt das quälend-süße Drängen von Tag zu Tag mit tieferer Glut. So wie mein Pulsschlag, wie mein Blut nun rascher strömt in stetem Bangen, verräterisch mir überhaucht…

  • Die Wahrheit über manche Menschen Höre auf, dir die Welt schön auszumalen, in bunten Farben Farben, die nicht wirklich strahlen. Die Menschen sind nicht wie im Traum, viele sind wie Seifenschaum. Nach kurzer Zeit zeigen sie dir ihr wahres Gesicht, nicht wie das, was mit dir in deinen Träumen spricht. Oftmals malst du sie dir…

  • Enttäuschung

    Enttäuschung kann nur dort entstehen, wo wir zuvor durch Täuschung geh’n, wo Hoffnung war auf echtes Sein, tritt nun die Wahrheit scharf hinein. So schwer der Sturz, so scharf der Schmerz, er trifft uns tief und zerreißt das Herz. Doch ist in ihm – wie unbequem – ein erster Blick zum klareren Sehen. Denn die…

  • Das leere Blatt Vor mir liegt ein weißes Blatt, gänzlich leer, ohne Worte. Was soll ich schreiben? Dir ein Gedicht in Liebe? Nein, ich kann nicht. Mein Innerstes ist leer, nichts … fällt mir ein. Mein Herz, das schmerzt so sehr. Meine Seele schreit: Wo bist Du? So starre ich weiter auf das leere Blatt,…

  • Die Traurigkeit Die Traurigkeit, sieh zieht langsam ein. Sie frisst die Energie und macht Herzen klein. So in Stille und Heimlichkeit, fast wie ein Dieb, der nimmt was man doch so dringend liebt. Sie nimmt dir die Farben, den Klang deiner Zeit, und du spürst nur noch Mündigkeit. Die Welt wird grau, das Licht wird…

  • Hundert Herzen

    Hundert Herzen So leis… bist du über mein Herz gehuscht, dass es mir den Mund zum Schweigen brachte. In meiner Welt saßen nur der Fährmann … und ich. Kein schlafender Mund mehr in meinem Nacken. Alle Lieder in mir verbrannt, nur noch nicht das Gefühl des Vermissens. So tief… hast du dich in mich gegraben,…

  • Vom Echo zur Stille Ich suchte dich in fernen Stunden, in Worten, die im Wind verwehten. Habe die Leere tief empfunden, während die Zweifel leise flehten. Du warst der Spiegel meiner Not, hast meine Angst so oft genährt. Doch als die Stille Antwort bot, hab’ ich den Wert in mir erklärt. Kein Laufen mehr, –…

  • „Loslassen heißt nicht vergessen – es heißt, dich selbst wieder erinnern.“ Kennst du das Gefühl, als würdest du in deiner eigenen Geschichte festhängen? Zwischen Schuld und Sehnsucht. Zwischen alten Schmerzen und neuen Wünschen. Zwischen dem Wunsch nach Frieden und dem Festhalten an etwas, das längst gegangen ist. Ich sehe dich. Und ich weiß, wie schwer…

  • Honey

    Was hast du gegen Kosenamen? Sie drücken meine Liebe aus, doch du machst sie zu Melodramen und – wirfst mich fast zur Tür hinaus. Sei wieder gut und bitte… schnapp nicht wieder ein, ich meinte es doch gar nicht barsch, du bist und bleibst mein Sonnenschein, du mein süßer, geiler und einziger Honig Arsch. Eine…

  • Ich fühlte mich so verbunden mit dir. Ich dachte ich würde dich verstehen, doch inzwischen wachsen die Zweifel in mir, kann deine Seele nicht mehr sehen. Ich hab‘ Angst vor deiner Wut, dein Schmerz macht dich hart und so kalt. Ich verliere meinen Mut, weil meine Wärme an dir gänzlich abprallt. Du rennst highspeed durch…

  • Der Riss im Glas

    Der Riss im Glas Das Glas ist dünn, die Welt ist laut, hinter der Wand, die du gebaut. Du hältst die Splitter fest in dir, doch Heilung findest du nicht hier. Ein Riss bedeutet nicht das Ende, er ist die Chance für die Wende. Denn durch den Bruch, ist er auch so schmerzhaft klar, wird…

  • Lass uns sprechen Was ungesagt in uns verweilt, wird durch Schweigen, nie geheilt. Es wächst heran, es bleibt nicht klein, sondern; nistet sich in unsere Herzen ein. Es wird zu Nächten voller Fragen, zu Zweifeln, die nichts uns sagen, so rinnen Tränen, die im Dunkeln reifen und unerkannt die Wangen streifen. Es stirbt nicht, nein-…

  • Eines Tages

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    Eines Tages Eines Tages, da wirst du es verstehen, ich wollte für immer an deiner Seite gehen. Ich war echt, nicht nur ein Spiel, doch du verfolgtest ein anderes Ziel. Ich sprach so ehrlich, fühlte klar, und gab dir mehr, als eigentlich da war. Doch du – du hast nur Dich gesehen, und liest mein…

  • Sie ist es leid, nicht geschätzt zu werden. Sie geht nicht wegen nichts weg, sie geht weg, wenn sie keine Gründe mehr findet, zu bleiben. Ihre Gefühle für dich erkalten nicht von heute auf Morgen, weil sie es will, sondern weil sie gelernt hat, sich zu schützen. Jedes ihrer Schweigen spricht von dem Lärm, den…

  • Das Glück ist in mir. Ich gehe in den Wachstum, endlich ins Vertrauen um mir ein schönes und erfülltes Leben zu erbauen. Was immer auch gewesen, ist gewesen. Ich finde das Glück jetzt in mir, um zu genesen. Vorbei soll sie sein, die ewige Müdigkeit, die mich Monate befiel, ich bin nun befreit! Das Glück,…

  • Mein Abendkleid

    Mein Abendkleid Seit einer Weile trage ich gerne dieses Abendkleid, das dunkelste von allen, die die ich jemals wählte. Bestickt ist es, verziert mit schwarzen Säumen, fast überall… doch kaum nur irgend zu bemerken, für den, der nicht zu dicht in meiner Nähe weilt, wie Du, der, mir ganz nah, sich jeden Saum betrachtet, den…

  • Die Küche duftet köstlich nach Vanille,im Ofen brennt das letzte Scheit – undmühelos führt mich die Stille, in dasVerlies meiner grenzenlosen Einsamkeit. Ich zähle vierundzwanzig Schritte undwarte, bis Du endlich kommst – vom Flur,Doch zeugt ein Stich, zur Herzensmitte,von meinem Sehnsuchtsfiebers nur. 5 schrecklich lange Tage ist’s nunher, in mir verebbt ein ganzes Meer,so weit…