Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Nacktes Vertrauen

    Nacktes Vertrauen Gib mir alles, was du hast, gib dich hin mit Haut und Haar, lass Intimes mich berühren, Lunte legen ohne Hast, schmilz mit mir zu einem Paar… bis das Feuer dich erfasst und dir sprengt aus allen Poren die Gewiss-heit, dass du lebst und, als seist du frisch geboren zu dem neusten ……

  • Wolken preschen durch den Himmel. Zerfurcht von blattlosen Ästen entladen sie ihr Wintergrau über uns im Schutz der Hecke. Eine Böe bricht sich das Genick. In deiner Halsbeuge, verliert ihren Schrecken, denn nun trägt sie Noten von Sandelholz, Leder und Eichenmoos. Ewig möcht ich dich so atmen! Mir klopfen Tropfen auf die Stirn, -pock, pock!-…

  • Mein Hafen

    Du weckst mir Gefühlean dunklen mir Tagen,welch spielend es schaffen,ich fühl mich getragen. Gar über die Scherben,die Berge von Sorgen,ja an deiner Seite-fühl ich mich geborgen. Du bist mir die Sonne,die Wärme, das Licht,du bist mir ein Ziel,nur forderst du nicht. Geduldig vertrauend,bist du mir die Hand,die mir sich dann reicht,steh ich an der Wand.…

  • Zwischen den Zeilen, versuche ichdir zu zeigen, dass nicht alles wasich sag‘, der Wahrheit entspricht.Auch nach mehreren tausend … Meilen, würde ich stets bei dirbleiben. Doch wie von einemSchicksalsschlag, triffst du-mein Herz und es zerbricht. Du und ich sind wie zwei auf-einander stoßende Flammen,die in einem tiefen Meer derHoffnungslosigkeit versinken. Lass uns nicht von Gefühlenleiten.…

  • Erotica

    Erotica Wie verzaubert mich dein Rücken, sanften Bogens vorgeneigt und wie groß ist mein Entzücken, als dein Rock nach oben steigt… du mit schlanken Frauenhänden, flink das linke Strumpfband löst (Gott erbarm sich meiner Lenden, daß mich Petrus nicht verstößt!)… danach alle Zeit auf Erden deinem rechten Stumpfband schwörst,- (Himmel, sag: Was soll das werden?)…

  • Seelenschmerz

    Seelenschmerz Es ist vorbei, das spüre ich, Kein Funken Liebe mehr in deinem Gesicht. Nichts was mir zeigt, dass du mich noch magst an keinem Tag. Nichts, nicht mal ein Wort das du sagst. Zwischen uns herrscht nur noch Stille, was uns fehlt, das ist der Wille; weiterzumachen… dran zu arbeiten, die Beziehung auszuweiten! Alles…

  • Das Echo

    Das Echo Du bist das Echo der Gefühle. Ein Lied der Liebe wunderschön. Der Texte sind unendlich viele, die für das Glück in Reihe stehen. Du bist die Harmonie geblieben, Du bist der Klang, der nie verhallt. Es ist so herrlich, Dich zu lieben, dein Wirken nur als Liebe schallt. Du bist der erste und…

  • Wir lieben, um uns zu verlieren, derKlang der Leere jeden Tag, die hohlum unsre Herzen wirbt, wenn Nachtsdas letzte Licht verstirbt. Wir lieben, um uns nicht zu kennen,um nicht mehr nur allein zu sein. Umuns in Augen zu ertränken, die lügen,um bei uns zu sein. Denn so wie wir, sind sie auch ein-sam und suchen…

  • Spaghetti a‘ la Bolognese mit Vino e‘ Amore Die Pfanne heiß, das Hack wird braun, ein Duft zieht durch den Küchentraum. Die extra langen Nudeln warten, auf Liebe, Sehnsucht, Sehnsuchtsfahrten. Du warst so fern, die Nacht so schwer, nun kocht das Herz im Tomatenmeer. Oregano, Knoblauch und Zwiebelhauch, ein Kuss, ein Wort, ein warmer Bauch.…

  • In Träumen

    In Träumen In Träumen war ich oft gefangen und dennoch flog ich leicht und frei dahin, obgleich so manch Gefühle in mich drangen, erkannte ich, dass ich in Freiheit bin. Es war die Freiheit, die mich leichter machte! Sie gab mir Freude und sie gab mir Sinn, sodass ich mich in meinem Sein bedachte und…

  • Es ist vorbei

    Ich stehe mit gesenktem Kopf vor den Scherben meines Glücks, will mich ziehen selbst am Schopf, doch es kommt wohl nicht zurück. Vorbei die Zeit mit neuem Denken mit Aufbruch und mit Euphorie, der Alltag wird es wieder lenken, mein Leben in der Lethargie. Ich komm mir selbst verloren vor, durch dieses Gitter und die…

  • Bloß

    Ich bin kein bunter Schmetterling,nein, nur Mauer-blümchen-grau,bloß eine ganz normale Frau, lebvor mich hin und mach mein Ding. Paradiesvogel? Bin ich nicht! EinNachtfalter? Das wär‘ ich gerne,flög‘ mit dir in Richtung Sterne,doch ich trag Ohnmacht im Gesicht. Mit Freuden wär‘ ich weitgereist:Geschichten aus der Ferne er-zählte ich dir gerne, bestächedann durch Charme und Geist. Ich…

  • Ersehnt

    Esehnt Mein Wort war wie ein Stein, ich schickt es auf die Reise, warf’s in die See hinein, dort zog es große Kreise. Auch Funken kaum zu sehn, erzeugen helle Flammen, und die im Dunklen stehn, die ruft der Schein zusammen. Die Ufer wurden voll, bis tief ins Land Gedränge, ertönten nun in Moll, sehr…

  • Wahre Schätze

    In jedem Herz verborgen unter einerschweren Last, von Kummer, Angstund Sorgen, still und leise, ohne Hast.Liegt die Liebe tief vergraben… es ist quälend sie zu finden, mankann häufiger versagen und siehtden Mut verschwinden. Doch hörnicht auf nach ihr zu suchen… hör nicht auf es zu versuchen,denn das Schönste auf der Welt,wenn du den Schatz in…

  • Was verblasst

    Was verblasst Ich erinnere mich an dich. Daran dich anzusehen, dich wahr zu nehmen. Doch wer bin ich für dich? Einst warst du hin und … weg von mir, entzückt, beglückt. Jetzt stehe ich als Fremde vor deiner Tür. Wie kann es sein, dass du so viel sagst, es gerade-… zu schreist und doch guckst…

  • Warmes Dunkel

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    Warmes Dunkel Wenn du sprichst, verschwimmt die Welt, nur noch Wortscherpen berühren meinen Verstand, ermahnen mich, dir zuzuhören. Sieh mich an, bade dich in meinem Blick. Wenn ich spreche verklingt das Licht, mein Sehnen sucht sich seinen Flusslauf an dein Herz … klopft leise an. Küss mich, kraftvoll und sanft. Wenn wir schweigen versinke ich…

  • Sehnsucht Klopf an meine Tür, mein Herz hat Sehnsucht nach Dir. Ich kann nicht schlafen, weil ich hoffe, du kommst zu mir. Die Hitze bringt mein Blut zum Kochen … ohne jegliche Aussicht auf Kühlung, denn mein Herz hat so Sehnsucht nach Dir. Ich höre Deine Schritte auf den kalten Schlaf- Zimmer-Dielen. Ich fühle deine…

  • Das Tauschgeschäft

    Das Tauschgeschäft Der Liebe Spruch: Ich liebe Dich, trägt meist den Widerspruch in sich. Der Mensch, von Eigennutz getrieben, vermag oft nur, sich selbst zu lieben. So wird die Liebe, denn zur Ware und von der Wiege bis zur Bahre, verbirgt sich in jeglichem Liebesrausch. Doch letztlich ein Äquivalententausch. Was mag die Autorin damit meinen?…

  • Im Traum gefangen

    Im Traum gefangen Allein stand ich da, im Traum, gefangen im dunklen lichtlosen Raum. Plötzlich ein Leuchten so hell und klar, ich wollte es nicht glauben warst Du endlich da? Die Arme geöffnet ein Lächeln im Blick, ich fliege hinein, es gibt kein zurück. Dein Atem geht schneller, der Körper ganz warm, du nimmst mich…

  • Ich packe meinen Koffer und nehme mit Den Koffer geöffnet zum Abflug ins Morgen, die ewige Frage: Was nehme ich mit? Von voriger Reise gilt noch zu entsorgen, Gedanken- Gerümpel und Grünen-Kredit. Ein strahlendes Lächeln mit Zweckoptimismus und beste Optionen, die packe ich ein. Sogar den Gedanken an Hochzeits Tourismus und meinen verblichenen Heiligenschein. Ich…