Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Kategorie: Gedichte

  • Frühlingserwachen ohne Eile Ein Hauch von Frühling in der Luft, ein zarter, grüner Morgenduft. Die Kälte weicht dem ersten Licht, das sanft durch junge Knospen bricht. Kein Müssen treibt den Geist voran, weil heute die Seele ruhen kann. Vom ersten Strahl der Sonne berührt, wird jeder Atemzug ganz tief gespürt. Im Garten regt sich neues…

  • Die Reise zur tiefen Leichtigkeit[/b] Komm erst einmal an, im Hier und im Jetzt, das Gedankenkarussell wird zur Ruhe gesetzt. Spür den Boden unter dir, ganz fest und ganz klar, sei einfach nur da – so wie du bist, wunderbar. Leg die Hand auf dein Herz, spür das leise Klopfen, lass Sorgen wie Regen in…

  • Das innere Geleit

    Das innere Geleit Der Geist bemüht sich um Beweise, er prüft das Wenn und auch das aber, doch dreht er sich nur stets im Kreise in seinem endlosen Geplapper. Es wohnt ein Wissen dir im Blute, das jenseits aller Logik wacht, ein Mahner vor dem falschen Gute, ein Lichtblick in der Zweifelsnacht. Bevor das Wort…

  • Was Liebe ist

    Was Liebe ist Was ist Liebe? wird man fragen, wenn die Welt im Lärm verstummt. Was uns Lied und Verse sagen, bleibt oft fern und unbestimmt. Liebe füllt die halben Seiten, eines Dudens Wörterpracht. Sucht das Gute, will begleiten, heller Stern in tiefer Nacht. Sie ist Herzstück und Beginn, Fazit jeder Lebensreise. Schafft Erwartung einen…

  • An meiner Seite

    An meiner Seite Für mich ist Liebe, dir blind zu vertrauen, ohne jemals Mauern aus Kontrolle zu bauen. Dich zu vermissen, wenn du mal nicht hier bist, weil mein Herz bei dir ohne Eifersucht ist. Ich danke dir, dass wir uns die Zeit lassen, uns ohne Ungeduld an den Händen zu fassen. Dass ich mich…

  • Der bunte Sturm im Kopf In meinem Kopf, da tanzt der Wind, die Gedanken rennen, viel zu geschwind. Ein Funke springt, ein Bild blitzt auf, das Karussell nimmt seinen Lauf. Ich wollte eben noch… was war das nur? Ich such‘ die Kappe, ich such‘ die Spur. Dort glitzert was, ein neuer Pfad, schon dreht sich…

  • Der leise Rückzug Ich ziehe den Vorhang, ganz ohne Geräusch, ich bin traurig aber nicht mal enttäuscht. Es gab kein Gewitter, kein lautes Wort, ich gehe jetzt einfach fort von diesem Ort. Ich goss meine Liebe in rissigen Grund, hielt für den Frieden oft meinen Mund. Doch wer nicht begreift, was er an mir hat,…

  • Die Wahl des Herzens Wählst du die Frau, die Arbeit liebt, bedenke, dass es Grenzen gibt. Sie schafft im Job, bringt sich dort ein, doch kann sie nicht nur Hausfrau sein. Wählst du die Frau, die Heim bewahrt, die dir den Weg zum Haushalt spart, akzeptiere, dass ihr Fleiß und Sinn nicht bringt den eigenen…

  • Sie geht nicht leise, um nicht zu stören, sie spricht,um ihre eig’ne Wahrheit zu hören. Kein Spiegelder Welt muss ihr sagen, wer sie ist, weil sie denWert ihrer Seele nicht mehr länger vergisst. Sie hat das Betteln um Liebe verlernt, sich sehrweit von der Maske des Pleasing entfernt.Ihre Grenzen sind Mauern aus ruhigem Stolz,geschnitzt aus…

  • Das Geschenk der Tiefe Mein Schmerz ist nicht deine Schuld, bitte versteh, er ist das Zeichen, dass ich wieder seh. Dass mein Herz sich weit und offen zeigt, und sich nicht länger in sich selbst verzweigt. Ich fühle die Sehnsucht, die Weite, das Licht, doch eine Verpflichtung für dich ist es nicht. Es ist mein…

  • Seelenschonung

    Seelenschonung Ein Leser scrollt durch graue Zeilen, der die Stirn in Zornesfalten legt.„Warum noch bei der KI verweilen, die doch nur Zellgift in uns sät?“ Gekränkt in seinem Geisteswesen, plant er den digitalen Schlag. „Ich zeig es diesem Blech-Genesen, wie man mit Stil noch schreiben mag!“ Die Finger tippen emsig, voller Hitze, doch plötzlich hält…

  • Die Lektion der Stille Ich stehe da, das Licht so grell, erwarte Schläge, hart und schnell. Doch statt der Faust, die mich zerbricht, fällt Milde schwer in mein Gesicht. Sie schließen… mich in Arme ein, um das, was war, mir zu verzeih’n. „Ihr seid so grausam“, schluchz’ ich leise,am Ziel der langen, dunklen Reise. Denn…

  • Die Frau im Spiegel Ich sah sie an und spürte Groll, mein Herz war einst von Abscheu voll. Ich nährte Lügen, warf sie hin, und sprach: „Du hast doch keinen Sinn.“ Ich ließ es zu, dass man sie brach, gab jedem Wort der Fremden nach. Ich zwang sie in den fremden Krieg, während man selbst…

  • Das neue Ganze

    Das neue Ganze Mein Herz lag einst in tausend Scherben, die Welt war grau, die Hoffnung leer. Ich dachte, an dem Schmerz zu sterben, als gäb es kein „Danach“ mehr. Doch Teil für Teil hat sich gefunden, versetzt, verschoben, neu gefügt. Vernarbt sind heute jene Wunden, die Luft, die ich nun atme, lügt. Das Reißen…

  • Scheinwelt & Seelenblindheit 🎭✨ Sie atmen den Wahn in die flimmernde Welt, ein Bild, das nur glänzt und niemals zerfällt. In Bleichmittel baden sie Schmerz und Gesicht.. bis alles nur noch von „Perfektion“ spricht. Die Gaukler der Neuzeit, im Scheinwerfer-Klee, sie leugnen den Abgrund, sie leugnen das Weh. Wer ehrlich noch fühlt und die Schatten…

  • Wer bin ich?

    Der stille Gast Manchmal stehe ich am Rand meiner eigenen Tage, ein Zuschauer nur bei der eigenen Frage. Die Welt dreht sich weiter, im Takt und im Licht, doch das, was ich bin, erreicht sie wohl nicht. Ich trage die Maske, das Lächeln, die Pflicht, doch unter der Haut brennt das wahre Gesicht. Ein leises…

  • Meine Worte beschreiben ein Gefühl, das viele Menschen kennen, aber selten aussprechen: das Gefühl der Entfremdung, der inneren Leere und der Zweifel am eigenen Platz im Leben. Es ist eine tiefe, stille Melancholie, die oft einhergeht mit dem Anspruch, nach außen hin „zu funktionieren“. Was ich beschreibe, hat viele Facetten: Wie man damit umgehen kann:Es…

  • Der Garten der Leere Ich denke oft an dich, in stillen Stunden, frag’ mich, wo du bist, was du gerade tust. In mir sind alte Fragen tief entwunden, ob du wie ich in diesen Gedanken ruhst. Mir fehlt das Wort, der Witz, das tiefe Sprechen, die Nähe, die wir pflegten, Tag für Tag. Doch während…

  • Heilung durch eine schmerzhafte Lektion Ein kostbares Geschenk, gereicht in falsche Hände, Du botest Ozeane, er sah nur die Wände. Du gabst deine Treue, dein Licht und deine Zeit… doch er hatte kein Gefäß für deine Herrlichkeit. Man kann niemanden lehren, was ein Herzschlag wert ist, wenn er im eigenen Stolz die Liebe… vergisst. Es…

  • Der lange Weg

    Der lange Weg Der Weg war lang, die Last so schwer, die Worte leer, das Herz ein Meer. Ein Lavendel-Zauber, ein Blick so tief, während die Angst in den Sätzen schlief. Ich bot dir alles, die Treue, das Licht, doch dein Schweigen hielt sein Versprechen nicht. Du bliebst auf deiner Brücke stehn, und hast aufgehört,…