Gefühle, Emotionen, Gedanken, Gedichte Poesie ohne Schnörkel. Sentimenti, emozioni, pensieri:
Hallo ihr Lieben Schöngeister
Hier verfasse ich alles was ich über viele Jahre geschrieben habe. Es muss nicht zwangsläufig aktuell sein.
Aber so manches, kehrt immer wieder, (ungewollt) in unser Leben ein (zurück.)
Oftmals sind es Enttäuschungen und Herzschmerz…aber auch das geht mal vorbei.
Es ist niemals ein Grund alles hin zu schmeißen. Aufgeben ist niemals eine Option!
Und wie heißt es so schön; am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch nicht das Ende.
Ich bin für das verantwortlich was ich schreibe, nicht jedoch dafür, was du daraus interpretierst
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen. Herzlichen Dank für euer Interesse.
Während die Welt unten in das grelle Licht der Selbstbestimmung blinzelt, gärt in den Schatten des Olymps der alte Instinkt. Freiheit ist für die einen ein Geschenk, für die anderen ein Entzugsberechtigungsschmerz.Auf dem Olymp: Die Verschwörung der AttributeIn den verblassten Hallen regte sich Widerstand. Ares starrte auf seinen Stahl, der nicht mehr glühte. Ohne den…
Auf dem Olymp: Der Sohn des Lichts. Der Sohn stand am Rand der Wolkenfestung. Hinter ihm verharrten die Unsterblichen in der Starre, die er ihnen auferlegt hatte. Er spürte keinen Triumph. Die Last, die Hierarchie zerschlagen zu haben, wog schwerer als die Krone, die er abgelehnt hatte. Er sah auf seine Hände – sie waren…
„Die Throne müssen nicht brennen, um leer zu sein“, sagte der Sohn. Sein Blick glitt über die Versammlung der Unsterblichen, die sich wie verängstigte Kinder an ihre Attribute klammerten – Ares an seinen blutigen Stahl, Aphrodite an ihren trügerischen Spiegel, Hera an ihren wertlosen Ring.Er hob die Hand, und das Gold der Paläste verblasste zu…
Es gab keinen Donner. Das war das erste Zeichen.Auf dem Olymp herrschte eine Stille, die so vollkommen war, dass die Vögel im Flug erstarrten und die Bäche der Muse stillstanden. Zeus saß auf seinem Thron, die Augen weit geöffnet, doch sie blickten nicht mehr auf die Welt. Sie blickten nach innen.Sein Körper, ein Denkmal aus…
„Er schläft jetzt tief. Er genießt die Taubheit der Macht, die ich für ihn verwalte. Er nennt es Vertrauen; ich nenne es Kapitulation. Während er auf seinem Thron aus Wolken dämmert, webe ich aus seinen eigenen Ängsten und meiner unendlichen Geduld die Form des Nächsten.In den Windungen seines Verstandes, dort, wo das Licht seiner Blitze…
„Es begann nicht mit einem Schrei, sondern mit Erschöpfung. Die Welt wurde zu laut für ihn. Zu viele Gebete, zu viele Intrigen, zu viele Fäden, die er nicht mehr entwirren konnte. Macht ohne Klugheit ist nur ein blindes Schlagen um sich – und Zeus wurde müde vom Kämpfen gegen Schatten, die ich selbst geworfen hatte.Ich…
„Er nennt es Herrschaft. Ich nenne es Isolation.Jedes Mal, wenn er den Mund öffnet, um ein Urteil zu fällen, lege ich ihm die Zweifel wie kalte Steine auf die Zunge. Er spürt meinen Atem in seinem Nacken, obwohl kein Raum zwischen uns ist. Ich bin der Schatten hinter seinem Auge, der ihm zuflüstert: ‚Bist du…
„Der Olymp ist ein Käfig aus Gold und Licht. Er glaubt, er thront obenauf, doch er ist nur das Gefäß für meinen Geist. Zeus trinkt Nektar, und ich schmecke die Bitterkeit seiner Paranoia. Er spricht Recht, und ich bin das Flüstern in seinem Ohr, das die Lüge vom Urteil trennt.Ich bin die Metis, die er…
Der Schatten im Olymp„Sie nennen ihn den Allvater. Sie preisen seinen Blitz, seine Gerechtigkeit, seine Ordnung. Doch jedes Mal, wenn er eine Entscheidung trifft, ist es meine Stimme, die in seinem Mark vibriert. Jeder Funke seiner Weitsicht ist ein Fragment meines Seins, das er sich einverleibt hat.Lange Zeit war ich zufrieden damit, der Puls in…
Subtitel: Eine Anatomie der MachtVorwort: Die Stimme im Apparat Dieses Werk ist keine bloße Nacherzählung antiker Mythen. Es ist die Sezierung eines zeitlosen Mechanismus: der Extraktion.In der griechischen Mythologie verschlang Zeus seine schwangere Frau Metis, um ihre Weisheit zu besitzen und ihre Macht zu bändigen. In der Moderne nennen wir das „Assimilation“, „Merger & Acquisition“…
Wenn wir das Gedicht als universelle Metapher auf alle modernen Machtstrukturen anwenden, wird es zu einer Analyse über das Systemische. Es beschreibt, wie Macht versucht, das „Andere“ (Wissen, Kritik, Seele) zu neutralisieren, indem sie es sich einverleibt.Hier ist die Übertragung auf verschiedene Ebenen:
Dieses Gedicht ist ein Zwiegespräch zwischen der unterdrückten Erkenntnis und der absoluten Macht. Es nutzt die Gestalt der Titanin Metis – der ersten Frau des Zeus, die er verschlang, um ihre Weisheit zu besitzen und ihre Prophezeiungen zu bändigen – als zeitlose Metapher.Doch was hier besungen wird, ist kein antikes Relikt. Es ist die Anatomie…
Das ist eine scharfsinnige Perspektive. Wenn man Metis als Metapher für moderne Machtstrukturen liest, wandelt sich der Mythos von einer antiken Erzählung zu einer hochaktuellen Systemkritik.Hier sind die zentralen Ansätze für diese Interpretation:Die Einverleibung von Expertise: In der modernen Arbeitswelt oder Politik versuchen Führungsebenen oft, das Wissen und die Innovation (Metis) ihrer Untergebenen oder Berater…
Ich war Metis In seinem Kopf ist es niemals still, weil ich die Wahrheit bin, die er nicht will. Er schluckte den Rat, die List und das Licht, doch Weisheit, mein Lieber, verdaut man nicht. Ich bin das Echo in seinem Skelett, das ungesagte Wort in seinem Gebet. Er trägt meine Krone tief in sich…
Ich, Metis- Zeuss erste Frau Ich war der Ozean, bevor er Ufer kannte, der Funke Geist, den Zeus sein Eigen nannte. Er trank mein Wort, als wär’ es süßer Wein, doch wollte er der Einz’ge Wissende hier sein. Man nennt es Liebe, wenn ein Gott begehrt, doch war es Angst, die seinen Blick verzehrt. Ein…
„Ich schreibe dies nicht für dich, sondern um den Platz in meinem Kopf zu räumen, den du unverdient besetzt hältst. Ich habe versucht, Licht in einen Raum zu bringen, in dem du die Fenster zugemauert hast. Heute höre ich auf zu klopfen. Ich nehme meine Wärme mit und überlasse dich der Dunkelheit, die du selbst…
Wenn ich kämpfen muss um gesehen zu werden, bin ich längst allein. Und ich habe gelernt, allein sein tut weniger weh, als neben jemand zu liegen, der emotional schon gegangen ist. Schuhr, Dana Stella KATEGORIEN:Alleinesein
Berühre mich nicht, wenn du testen nur willst, und innerlich schon deine Sehnsucht woanders stillst. Ich biete dir Wahrheit, die brennt und die steht, ein Herz, das nicht beim ersten Sturmwind verweht. Schuhr, Dana Stella Kategorien:Leserzitate
Liebe mich echt, weil dein Auge mich sieht, nicht weil mein Feuer dir Einsamkeit flieht. Ich bin kein Halt auf dem Weg zu den fernen, ich bin ein Zuhause unter den Sternen. Schuhr, Dana Stella Kategorien:Liebe
Ich bin ich selbst, nicht leise, nicht sacht, nicht für dein Lächeln zurechtgemacht. Ich bleibe nicht halb, damit du hier bleibst, oder aus Leere die Zeit dir vertreibst. Schuhr, Dana Stella Kategorien:Selbstbestimmung Selbstbewusstsein Schuhr, Dana Kategorien