Herz aus Glas Die Augen wie sonnige Honig Weiden, Mysterien durch Zeit und Raum. So gern mag ich dein Herz entkleiden, und meines – trau‘ ich mich auch kaum. Was mir geschieht, geschieht mir nie! In deiner Nähe, still und bang. Die Angst hat Wurzeln, fühlst du sie? Noch stumme Sehnsucht nagt daran. Oh sieh…
Wir finden uns Ich finde dich, du weißt um mich, welch schöne Träumerei, und dauert’s auch ’ne Ewigkeit, mir ist’s so einerlei. Ich will nur dich, weil du mir bist, die einzig wahre Liebe, wenn Wolken uns den Tag vergraun, mit dir ich sie verschiebe. Für uns da lacht die Sonne hell, im Herzen ihr…
Ich bin der Dieb, der leise kommt,der deine Kraft und Zeit geräumt.Ein Feind, der in der Tiefe throntund sich in deinen Zellen sonnt. Ich bin der Nebel im Verstand,das Zittern in der kalten Hand.Mal bin ich Eis, mal bin ich Glut,ich raube dir den Lebensmut. Dein Spiegelbild wird dir so fremd,weil meine Last dich täglich…
Eine Autobiographische Geschichte. Ich war zu der Zeit Hausfrau,- Ehefrau und Mutter mit 3 Kindern und einer großen 5 Zimmer Wohnung. Dazu kam später noch eine Boxerhündin, namens Dina hinzu. Das hätte manchen ja schon gelangt aber ich hatte zusätzlich mehrere kleinere Putzjobs. Nicht weil ich nichts gelernt habe: ich war Sopranistin und ausgebildet Restaurantfachfrau.…
Hashimoto: Wenn dein eigener Körper zum ungebetenen Gast wird Stell dir vor, du wachst auf und fühlst dich, als hättest du die Nacht durchgearbeitet – dabei hast du zehn Stunden geschlafen. Stell dir vor, dein Gehirn liegt in dichtem Nebel, Worte entgleiten dir, und deine Kleidung wird enger, obwohl du kaum etwas isst. Das ist…
Zum Abschied Vergeude nicht eine der Silben aus deinem so lieblichen Schwur; verschenke den Blick nicht, den milden, den schönsten, der je mich durchfuhr. Bewahre dein Lächeln, dein Lachen, dein Sehnen, dein Küssen dir auf. Die Schönheit im Schlafen und Wachen, welch Linderung empfing ich daraus. Mir ist, als erstarrte die Erde, bedenk ich den…
Ich möchte euch raten Ich möchte euch raten nicht zu lange zu warten mit dem Teilen von Gefühlen, die euch plagen und aufwühlen. Wenn man zu lange wartet kann es sein das ausartet, was lösbar gewesen wäre vor der Entstehung der Leere. Habt anstatt Angst und Wut, Selbstreflexion und Mut in eurem Koffer dabei, gegen…
Vollkommen egal Egal was sie sagen oder machen, egal ob sie kichern oder lachen, egal daß sie mich garnicht kennen, egal wie sie mich auch immer nennen… egal ob kindlich oder unweiblich- voll- kommen, egal- ich hab dich. Egal wie sehr ich auch klage, egal was ich auch Peinliches sage, egal ob ich froh bin……
Das letzte Mal Da war endlich Stille, es tat nicht mehr weh und in dieser Stille, die Stimme, jetzt geh! Da waren endlich Wege und auch war da Licht, und jeder der Wege, war Chance, war Sicht. Da war endlich Anfang, ein Ende, ein gut, Da war endlich Wille, den Schritten, der Mut. Da war…
Schwachsinn Noch regiert der Zufall. Noch packt die Liebe zu und führt nach kurzem Knall, sehr schnell vom … „Sie“ zum „Du“. Noch immer eine Brille aus hellem Rosarot. Noch tobt in uns ein Wille … bis hin zu uns’rem Tod. Noch kann der Wille brechen, wenn uns.die Nacht erwischt. Sehr schnell wird ein Versprechen…
Du verliebst dich in einen durchschnittlichen Mann. Nicht in den Typen mit Millionen auf dem Konto, nicht in den durchtrainierten Überflieger, sondern in den, der dich ehrlich liebt, dich zum Lachen bringt und dir das Gefühl gibt, gesehen zu werden. Und kaum ist er an deiner Seite, sollen sich plötzlich all seine Eigenschaften ändern, damit…
Jeden Samstag Trotz des Verharrens in düsteren Räumen, hat ihre Haut einen schönen bronzenen Teint, geduldig rührt sie den silbernen Löffel in wohltemperiertem Remy Martin. Immer noch Hoffnung all jenes zu greifen, was freiwillig nicht mehr zu kommen scheint, an jedem Samstag ist alles gerichtet und an diesen wird endlich alles vereint Tanzt eine Schar…
Ewiges Blau Stiller werd‘ ich, wenn es regnet, lauter rauscht nur die Natur. Sehnsucht ist’s, die mich nun segnet, lockend ruft mich das Azur. Blühen fern die Sommerwiesen, seh‘ ich noch dein Angesicht. Wo sich Licht und Schatten grüßen, pflück‘ ich das Vergissmeinnicht. Bald wird Winters Klage wehen, auf den Wimpern kahler Weiden, die im…
Ein falsches Wort Ein falsches Wort, ein Blick zu viel, schon schweigst du stolz im Gegenspiel. Distanz wird zwischen uns zur Mauer, aus dickem Kopf und Herzensdauer. Das Recht zum Groll hab ich gelassen ganz dir allein – ich kann’s kaum fassen. Ich spür genau, in deinem Sinn ist heut kein Platz für das, was…
So manches Wort Manch Wort will erst in Stille reifen, hält lange im Verborg’nen aus. Ein and’res lässt sich kaum begreifen, strömt lustvoll plätschernd schon heraus. So manches Wort erscheint befangen, weiß nicht, woher es wirklich stammt. Ein and’res wird zum Schmerzverlangen, das den Empfänger jäh entflammt. Doch manches Wort birgt tiefes Lieben, lässt Frieden…
Baum-Sex Nun haltet eure Äste fest und sichert eure Wurzeln. Ich blase jetzt aus Nord- Nord-West, bis eure Blätter purzeln.“ So rief’s der Wind den Bäumen zu … in Wäldern und an Straßen. Erst wenn ihr nackt seid, geb ich Ruh, mit mir ist nicht zu spaßen.“ Er heult und pfeift: Jetzt wird gekämmt“ um…
Orte, so wie diese! Kaum zu glauben, in solch tiefe Augen sah ich vorher nie, darin wirkt aus dunkler Glyphe, meines Schicksals Melodie. In die blauen Augenmeere steche mutig ich in See, meine Seele wird zur Fähre, macht an deinem Ufer steh. Feuer lodern in der Ferne, vor mir endlos weißer Strand, über mir der…
Seichte Gewässer Ein Sonnendach aus Lügenfetzen, spannt’s über den Himmel weit, wie Lampen die die Sonn‘ ersetzen, schützt es uns mit Dunkelheit. Wie wär es wohl, mit hellem Licht? Was würde uns erwarten? Nur einen bräucht’s, der es zersticht, hell würden uns’re Taten. So weich und seich‘ und angenehm, ist’s doch in diesem Gewässer, und…
Wunderbares Wesen Oh du wunderbares Wesen. Oh du herrliche Gestalt! Herrlich, aus dem Blick zu lesen, was ausgesprochen schnell verhallt. Herrlich, deine Wärme spüren, diese Nähe deiner Haut, mich im Sog ans Nichts verlieren, und die Hand, die sich das traut. Welche Herrlichkeit und Kühle, welche Hitze, Sternen- Meer? Wein, den ich hinunterspüle, und dann…
Ich bin… Ich bin nicht das Ziel eurer Erwartungen und nicht die Erfüllung eurer Wünsche. Ich bin nicht die, die Ihr gern hättet und nicht die Summe eurer Urteile, nicht der Mensch, den Ihr seht. Nicht der, den, die Ihr meint, zu kennen, solange Ihr nicht auf meinen Füßen geht… Ich bin ich. Ich bin,…