Seelenwelten von Dana Stella Schuhr


Autor: Dana Stella Schuhr

  • Süß schmeckt die Zitrone Die Pritsche scheint mir daunen- weich, das Häuschen ist mir Himmel- reich und süß schmeckt die Zitrone. Ich stottere Worte – find sie nicht… die Laune hebt dein Angesicht, zeigt, dass ich in dir wohne. Uralt ist unser Liebes-Ja, du schlepptest mich zum Traualtar versprachst… dass es sich lohne. Wie sehr…

  • Seltsame Gefühle

    Seltsame Gefühle Eine harmlose Begegnung doch, warum muss ich ständig an dich denken. Wieder versuche ich meine Gedanken abzulenken. Dein Lächeln… hat sich tief in meinen Kopf ein-gebrannt. Irgendwie bin ich in deiner Nähe alles andere als entspannt. Wie ein gefangener… Tiger rennen meine Gedanken umher. Nicht deinen Namen zu erwähnen, fällt mir so unglaublich…

  • Das ist ein tief berührendes Gedicht, das den harten, oft unsichtbaren Kampf mit der eigenen mentalen Gesundheit oder einem schweren Trauma beschreibt. Es ist ein Text über die Dissoziation (das Gefühl, nicht ganz da zu sein) und die mühsame Maskerade des Alltags. Hier ist eine Interpretation der zentralen Motive: 1. Die Maske der Funktionalität Das Bild vom „Zusammensetzen eines…

  • Narben heilen leise Ich halte mich jeden Morgen zusammen, sammle die Teile von mir auf. Setze ein Lächeln zusammen, das fast echt aussieht. Ich bin gleichzeitig hier und nicht hier. Anwesend und abwesend. Ein Teil von mir schreit, während der andere schweigt. Ein Teil will… fliehen, während der andere erstarrt. Ich weiß nicht mehr, welche…

  • Nie, in keinster Weise, in keinem Moment. Ich male immer über den Rand, mach Flecken, wenn’s mir besonders gut schmeckt, oft genug bin ich einfach weggerannt. Nein, ich bin nicht perfekt, nie, in keinster Weise, in keinem Moment meine Knie haben Narben, bin beim Laufen gefallen, dachte eigentlich, dass ich laufen kann. Hab mich schon…

  • Der Geruch von Zimt liegt in der Luft am Himmel scheint ganz hell die Sonne und die Blumen, sie verteilen ihren Duft, Oh welch‘ Freude, oh, welch‘ Wonne. Du stehst dort… ganz nah am Fluss, deine Haare reichen bis zu deinen Schultern, du schaust mich an und schenkst mir einen Kuss, ich darf jetzt keine…

  • Der Weg ist rein

    Der Weg Zerbrochenes Glas liegt im Raum. Sinnlos, denn es stört mich kaum. Ich schaue freundlich auf das Blut um die Splitter in den Füßen. Ohne Angst und ohne diese Wut gebührend zu begrüßen. Jetzt hab‘ ich vorsichtig nach vorn geschaut, gehe vorwärts Schritt für Schritt. Die Scherben bohren sich in die Haut. Egal wie…

  • Musik kann deine Laune erhellen, dir ein sanftes Lächeln ins Gesicht zaubern, dich verträumt, sehnsüchtig, glücklich machen. Gleichzeitig kann Musik auch Schmerzen bereiten, alte Erinnerungen wecken und dich grübeln lassen. Täglich hörst du Musik, die dich positiv oder auch sehr negativ stimmen kann. Ein einzelnes Lied kann den komplett deinen ganzen Tag verändern. Jeder reagiert…

  • Intimität

    Menschen können Sexualität leben, ohne dabei je echte Intimität zu erleben. Wahre Intimität beginnt nicht im Bett. Sie beginnt nicht dort, wo zwei Menschen ihre Kleidungsstücke fallen lassen. Intimität bedeutet wahre Begegnung, ohne Masken, ohne das Spielen einer Rolle. Sie beginnt in erster Linie im Umgang mit uns selbst. Voraussetzung ist die Begegnung mit den…

  • Den Selbstgerechten Es wird immer Leute geben, die man nicht recht leiden kann. Schick sie ruhig in mein Leben, schick sie mir, ob Frau, ob Mann. Schick die Dummen mir, die Doofen, schick mir jeden miesen Wicht, schick mir die Gauner und Ganoven, doch eines, Herrgott, schick mir nicht. Jene, die da anstolzieren, stolz wie…

  • An Dich

    An Dich Küsse von Dir, sie schmecken so süß. Ich nehme sie mir, dann sage ich:“Tschüss.“ Blicke von Dir, sie trafen mich tief. Du gabst sie mir, bevor ich schlief. Träume von Dir, sie lächeln mich an. Ich lebe sie hier, so gut ich kann. Worte von Dir, sie klingen so schön. Du sagst sie…

  • Zickenalarm

    Es trafen sich vier junge Frauen, deren Motto: Vorwärts schauen. Von Charakter grundverschieden: Freche Schnauze, zugeordnet, Kette rauchend, frisch geschieden. Daran waren sie gewöhnt, Babsi, Molly, Betty und, komplexbeladen, Kunigund. Da sitzen die vier Zicken, der Ober bringt vier Schnaps, fängt Betty an zu kicken… auf die Manolos von der Babs. Blickt dann auf ihre…

  • Warten

    Warten Die Zeit vergeht, wie sie rennt, ich warte lang hab kaum gepennt. Ich warte noch, hab sie verschenkt, kein Gedanke den ich denk. die Zeit sie rennt und rennt dann, wann der Wahn- sinn wohl begann? Ich warte noch, und warte lang, ich warte auf sie, weil ich’s kann. Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐

  • Ich fühle mit dir Wir trugen immer Buntes, das plötzlich verstaubte und schwarz wurde, bis es Dunkleres geben wird. Wände zeichneten wir, die uns einmauerten in eigene Welten. Den Haustürschlüssel verloren wir. Nur Musik blieb im Kopf, Cas‘ Zitate heilig genannt und auswendig gelernt, bloß keine Vokabeln. Wussten nie das Ziel… vielleicht auch heute nicht,…

  • Sehnsuchts-Ich

    Ich kann nicht anders, kann nicht aus meiner Haut. Meine Sehnsucht kann und lässt sich nicht ablegen. Ich fühle, was ich fühle, bin wer ich bin. Ich gestalte und entwickele mich, arbeite an mir, aber am Ende, bin ich immer noch ich. Mit allem, was ich fühle und mit all dem, was mich ausmacht. Halt…

  • Goldene Stunde

    Goldene Stunde Wunde Münder küssen so zart auf tauber Haut. Heißer Atem flüstert leise ein und aus auf deinen Lippen ein Seufzen, ein Klang der sich heilig erhebt… aus deinem Mund, dem feuchten der bebend nach mir fleht. Hungrig sind die Hände und durstig ist dein Leib. Wir entfachen Brände… in tiefer Zweisamkeit. Ich biete…

  • Sommer Schwüle

    Sommer Schwüle Wie ließ uns der Sommer schwitzen, der Sonnen- Herd gnadenlos brüten, das Herz bis zur Glut erhitzen, das Blut in den Schlagadern wüten! Wir ruhten in Nachbars Garten und aßen verbotene Früchte: Die reifen, die süßen und zarten – wie schürten sie unsere Süchte! Das alles ist schon längst vergangen geblieben sind nur…

  • Die Hoffnung

    Denkst Du einmal, es geht nicht weiter, dann lausche still in Dich hinein, denn ein Herz kann sich nicht irren, aber oft voll Zweifel sein. Ist der Weg auch noch so dunkel, sind die Augen auch mal blind, höre stets auf Deine innere Stimme, die Dir immer wohlgesinnt. In den Dschungel der Gefühle, ist das…

  • Du musst nicht mit Menschen klar-kommen, die nicht mit dir klarkommen. Du musst Andere nicht aushalten, wenn sie dich nicht aushalten können. Du musst nicht leise sein, nur damit du Andere nicht in ihrer Komfortzone berührst.Du musst nicht nett sein zu Menschen, die zu dir auch nicht nett sind. Du musst Anderen nichts abnehmen, was…

  • OHNE BERUF …! Ohne Beruf…! So steht es im Pass. Mir wurden schnell die Augen nass. „Ohne Beruf“ stand da zu lesen. Und dabei war sie das nützlichste Wesen. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht, nur auf ihr Wohl bedacht. Gattin, Hausfrau, Mutter zu sein, schließt das nicht alle Berufe ein??? Als Köchin…