Wagnis Herz

1 Minute

Wieder die Kreise. Das alte Warum.
Stunden vergehen. Die Fragen bleib’n stumm.
War es je anders? Ich weiß es nicht mehr.
Leise das Gestern. Das Heute so schwer.

Wer kränkt uns als Nächst’? Wer webt den Betrug?
Das ewige Zaudern ist niemals klug.
Wer rückwärts nur bangt und die Freiheit vergisst,
stirbt leise im Innern, bevor er noch ist.

Genug mit dem Grübeln. Ich will nur noch sein.
Schenke mich festungslos, restlos und rein.
Und bricht es am Ende, dann bricht es eben –
lieber Scherben im Licht als im Dunkeln daneben.

Dann lieber das Wagnis, den Sturz und den Wind!
Bevor wir im Herzen ganz reglos nur sind.
Vielleicht bin ich gläubig, vielleicht auch naiv,
doch in mir brennt Leuchten, gewaltig und tief.

Lieber zum Narren der Sehnsucht erwacht,
als feige und heimlich um Liebe gebracht.
Kein Schutzschild, kein Trug – nur das nackte Gesicht. Lieber verwundet als Schatten im Licht.

Mit Schmerzen. Ja, ich will.
Ohne Netz. Aus ganzem Herzen.

Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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