Wir gingen getrennt uns’re eigenen Wege, ohne
ein Suchen, das keiner von uns pflegte. Kein
Planen, kein Hoffen auf das, was geschieht –
doch fand uns das Schicksal und sang unser Lied.
Sonor und beruhigend bricht es das Schweigen,
lässt klugen Verstand mit Herzenswärme zeigen.
Dein Humor lässt mein Herz tanzen und lachen,
die Sehnsucht nach viel mehr mit dir entfachen.
Du sprichst mit Facetten, eloquent und so weise,
berührst meine Welt auf ganz eigene Weise.
Und weit über Worte und kluge Diskurse,
lenkst Du unser Schiff auf ganz neue Kurse.
Du siehst meine Hülle, die Dir so gefällt, doch
blickst Du viel tiefer, in meine ganze Welt.
Nicht nur die Fassade zieht Dich magisch an,
Du siehst meine Seele, Du sehender Mann.
Dies ehrliche Fragen, Dein tiefes Interesse,
ist mehr als ich je in Worten ermesse. Ein
echtes Erkennen, von beiden getragen, das
Antwort uns schenkt auf all unsere Fragen.
Zwei funkelnde Welten, als Geister so frei, ein
jeder ein Ganzes und niemals nur zwei. Wir
wahren die Freiheit, das eigene Streben, doch
schwingt ein Gleichklang durch unser Leben.
Was morgen auch kommt und was immer uns
treibt, kein Mensch weiß, was uns in der Zukunft verbleibt. Doch sicher ist eines: Wir füllen die Zeit
mit kostbarem Glück in der Gegenwart Beid‘.
Das Finden schenkt Heimat, das Sehnen verfliegt,
weil tiefes Empfinden im Wir nun wiegt. Kein
Luxus der Welt hält mit uns beiden Schritt –
ich genieße den Augenblick, Schritt für Schritt.

Dana Stella Schuhr

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