Flügel aus Vergebung

1 Minute

Getragen von des Windes sanftem Wehen,
wie eine Feder leicht im Weltenraum,
darf ich dem Fluss des Daseins übergehen,
und loslassen, so wie ein schöner Traum.

Wie eine Mutter, die ihr Kind entlässt,
damit es frei auf eignen Wegen zieht,
lös ich das Band, das mich im Gestern hält,
bis auch der letzte Abschiedskuss verfliegt.

Nicht nur die Hände trennen uns fortan,
auch meine Zeit gehört der Gegenwart.
Ich breche auf zu einer neuen Bahn,
die mir im Jetzt ein neues Glück bewahrt.

Wie Vögel, die zum Himmel steil entfliehn,
wie Frühlingsduft, der leise im Wind verweht,
darf ich nun still aus deinem Leben ziehn,
weil meine Seele neue Wege geht.

Gleich einer Welle im Unendlichen der See,
die strömend-frei in neue Ufer bricht,
fließ ich hinweg aus allem alten Weh,
und tauche auf im klaren Morgenlicht.

Die Freiheit bricht für mich als Retter an,
während dein Geist im Gestern einsam wacht.
Denn wer zu oft die Sanftmut beugen kann,
verliert das Licht in einer stummen Nacht.

Wer stets vergibt, geht ohne Groll und Streit,
ich schließe Frieden mit dem, was mal war.
Ich lasse los und schenk uns beiden Zeit –
und mein Blick nach vorne wird nun wunderbar.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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