Bedauere nicht die Herzens-
gaben, die Zeit, den Mut, das tiefe
Licht. Auch wenn die Worte Lügen
waren,.bereue deine Liebe nicht.
Du gabst dein Herz in fremde Hände,
hieltst eine Täuschung fest im Arm.
Nun stehst du da am bitteren Ende,
der Staub noch von den Träumen warm.
Zersplittert liegt dein Wir in Stücken,
die Einsamkeit wiegt bleischwer schwer.
Doch blickst du einst zurück mit Tücken,
erkennst du: Da ist kein „Wir“ mehr.
Denn besser ist es, allein zu stehen,
als einsam sein zu zweit im Raum.
Du wirst den Weg der Stille gehen,
erwachen aus dem falschen Traum.
Dann wird die Leere Freiheit heißen,
das Lächeln kehrt zu dir zurück. Du
wirst dich aus dem Schmerz entreißen
und wählen dein eignes, wahres Glück.
Das Ende war der harte Grund, auf
dem du nun ein Heute baust. Werd
wieder heil und werd gesund, weil
du dir selbst nun ganz vertraust.
Dana Stella Schuhr

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