Das Märchen vom leeren Strom

1 Minute

Ein Schneesturm tobt, die Welt wird weiß,
Man raunt vom „Schwindel“, spricht von Eis.
„Wenn alle Räder elektrisch sich drehen,
Wird bald die Welt im Stau vergehen!

Kein Funke mehr, die Heizung kalt,
Ein Grab aus Stahl im Winterwald.“
Man malt sich aus: Das GPS erlischt,
Die letzte Hoffnung wird weggewischt.

Die Polizei, im Strom gefangen, Kann
nicht zu Frau und Kindern gelangen.
Ein Heer aus Blech, das stumm ver-
harrt, in Kälte und in Angst erstarrt.

Doch schaut man hin, wo’s wirklich
schneit, ist man vom Ende weit befreit.
In Norwegens Frost, bei Eis und Wind,
E-Autos längst zu Hause sind.

Die Pumpe wärmt mit klugem Sinn,
Viel länger, als der Motor drin. Wo
der Verbrenner im Leerlauf dröhnt
und Abgas in den Himmel stöhnt,

Hält die Batterie die Kabine warm,
ganz leise, ohne Lärm und Alarm.
Zehn Stunden Wärme, oder mehr,
geben die Zellen locker her.

Kein „großer Betrug“, kein dunkler
Plan, nur technischer Wandel auf
neuer Bahn. Zwar sinkt die Reich-
weite, wenn es friert…

doch niemand im Stau die Hoffnung
verliert. So bleibt am Ende, ganz
nüchtern und klar: Den das Schreck-
gespenst ist nicht wirklich wahr.

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

Dana Stella Schuhr

💜

Ich liebe es in jeglicher Form
kreativ zu sein …
Mein Motto ist: einfach mal machen!


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